Grande Gioia Cane Corso
Singular:  der Cane Corso Plural: die Cane Corso Wie Beispielsweise beim Rottweiler oder Dackel gibt es kein Wort für die Mehrzahl des Cane Corso Akzeptabel wäre aber noch “die Cani Corso” Also bitte kein “Cane Corsos “ draus machen. Auch die Aussprache der Rasse als “Kain Corso” ist als nicht richtig  zu betrachten. Wenn Sie sich nicht sicher sind wie die Rasse nun ausgesprochen wird,  gehen Sie einfach im internet auf ‘ den Google Übersetzer und lassen es sich in der italienischen Landessprache vorlesen. Wesen und Charakter Das Wesen des Cane Corso Italiano wird als gelassen, ruhig wachsam und selbstbewusst beschrieben. Ein Cane Corso wird sich, wenn er früh sozialisiert und liebevoll aber konsequent erzogen wird, als angenehmer und freundlicher Begleiter zeigen. Anders kann es sich jedoch verhalten, wenn der Cane Corso in Fremden eine Bedrohung für seine Besitzer, Haus oder Hof sieht. Denken Sie immer daran: Der Cane Corso ist ein Wachhund mit Leib und Seele. Er verteidigt alles, wofür er sich verantwortlich sieht. Hier liegt es an seinen Besitzern, ihn mit einer sehr guten Erziehung und Sozialisierung zu einem Hund zu machen, der seinem Besitzer vertraut und stets besonnen bleibt. Kurzum: Ein Cane Corso braucht erfahrene Halter, die wissen, wie sie von Anfang an unerwünschtes Verhalten unterbinden und nur die besten Eigenschaften des Hundes fördern. Um das arbeitsfreudige Wesen des Cane Corso zufriedenzustellen, muss sein Tagesablauf abwechslungsreich gestaltet werden. Er muss regelmäßig nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert werden. Wird dem Cane Corso langweilig, dann wird er früher oder später anfangen, sich selbst zu beschäftigen. Er wird Schuhe, Möbel und Wände anknabbern oder die Nachbarschaft durch Bellen belästigen, was in Anbetracht seiner enormen Lautstärke, seiner massiven Optik und der damit einhergehenden Angst mancher Mitmenschen schnell zu Problemen führen könnte. Der Cane Corso ist ein Arbeitshund. Er benötigt eine adäquate Aufgabe und viel Auslauf. Der Cane Corso gilt als arbeitswütig und schnell lernfähig. Im täglichen Zusammenleben ist er auf den engen Kontakt zu seinem Halter angewiesen, dem er in jeder Situation treu zur Seite stehen wird. In den richtigen Händen ist der Cane Corso ein leicht erziehbarer, treuer und kinderlieber Hund. Er liebt seine Familie, Futter, Spielen und Streicheleinheiten. In den falschen Händen kann sich sein ausgeprägter Wach- und Schutztrieb allerdings auch zum Negativen entwickeln. Cane Corso = Gebrauchshund = Wachhund Viele Menschen suchen einen Hund, der nicht nur Freizeitpartner und treuer Begleiter ist, sondern auch Haus und Grundstück bewacht. Je nach Rasse unterscheiden sich die Eigenschaften der Hunde stark, sodass sich bestimmte Rassen mehr für einen Einsatz als Wachhund eignen als andere. Der Cane Corso ist in erster Linie ein Gebrauchshund. Er wurde seit jeher gezüchtet, um sein Revier sowie alle ihm anvertrauten Lebewesen selbständig und ohne direkte Einwirkung seines Besitzers zu bewachen. Er zeigt durch Bellen an, schreckt durch seine Größe ab und verteidigt zuweilen auch aktiv gegen revierfremde Personen oder Tiere. Ein aggressiver Cane Corso ist als Wachhund ungeeignet. Er bellt nicht, sondern greift direkt an. Andersherum sind einem Cane Corso ohne jegliches Angriffsverhalten die Wacheigenschaften nicht möglich. Als Wachhunde sind selbständige Hunde mit einem gemäßigten Aggressionspotential gefragt. Durch Selektion unserer  Zuchttiere wird versucht, das Wesen des Cane Corso in dieser Richtung zu festigen. Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential werden nach einem Verhaltenstest, welcher im Zuge der Zuchtzulassungsprüfung des Cane Corso Italiano e.V. erfolgt, von der Zucht ausgeschlossen. Auch für einen Cane Corso, der einst speziell für die Aufgabe des Wachens und Schützens gezüchtet wurde, ist das Leben als Familienhund möglich. Dennoch fällt es ihm meist schwer, den Job des Bewachers nicht auszuüben. Wenn Sie Pech haben, nimmt ihr Cane Corso seinen Job sehr ernst und ärgert Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder er lässt die Freunde ihrer Kinder nicht mehr aufs Grundstück. Daher ist es unerlässlich einen Cane Corso Zeit seines Lebens gut zu erziehen, korrekt zu führen und ihn körperlich und geistig auszulasten. Sie sollten wissen: Der Cane Corso ist ein Spätentwickler. Erst im Alter von etwa 3 Jahren ist er geistig wirklich erwachsen und zeigt sein wahres Potenzial. Ihr Cane Corso kann durchaus mit einem Jahr noch jeden Fremden schwanzwedelnd begrüßen, mit zwei Jahren aus Unsicherheit dann mal schnappen und mit drei Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Haltungsbedingungen der einzelnen Bundesländer: Welche Haltungsbedingungen sind möglich? Der Sachkundenachweis für Hundehalter ist ein theoretischer Befähigungsnachweis über die Kenntnisse des Hundehalters in Bezug auf Hunde und deren Haltung. Er ist in einigen Bundesländern die Voraussetzung für die Erlaubnis, einen „40/20“-Hund halten zu dürfen. Ein Fragebogen für den Sachkundenachweis für Hunde, die höher als 40cm und schwerer als 20kg sind ist inklusive aller Lösungen im Internet zu finden. Ziel eines Wesenstests ist es, Auskunft über die Verlässlichkeit, den Charakter und die Nervenstärke eines Hundes zu bekommen. Die Durchführung kann je nach Bundesland und Prüfer unterschiedlich sein. Es ist Aufgabe des Hundehalters, Sachkundenachweis sowie Wesenstest rechtzeitig zu absolvieren und das Ergebnis bei den Behörden vorzuweisen. Fragen Sie daher spätestens bei der steuerlichen Anmeldung Ihres Cane Corso nach den Bestimmungen ihrer Gemeinde. In den Bundesländern Brandenburg und Bayern gilt der Cane Corso als Listenhund der „Kategorie 2“ und unterliegt demzufolge strengen Haltungsvorschriften.(Stand März 2018) Vor der Anschaffung eines Hundes der Rasse Cane Corso Italiano sollten Sie sich deshalb gut informieren, welche Auflagen in Ihrer Region für seine Haltung gelten. Eine dieser Auflagen ist auf jeden Fall der Wesenstest, dieser wird durch einen amtlich bestellten Sachverständigen durchgeführt. Das Veterinäramt, bzw. das Ordnungsamt ihrer Gemeinde wird Ihnen die Kontaktdaten der dort zugelassenen Sachverständigen geben. Mit Glück bekommen Sie mehrere Gutachter genannt und suchen sich den aus, der am besten zu Ihnen passt. Sie rufen dort an und vereinbaren einen Termin. Sollten Sie sich selbst einen Gutachter aus dem Internet suchen, müssen Sie darauf achten, dass er von Ihrer Gemeinde auch zugelassen ist. Eine Nachfrage bei der Gemeinde ist unerlässlich, da nicht jeder Gutachter auch überall bestellt ist. Eine unserer Züchterinnen hatte sich für einen in ganz Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zugelassenen Gutachter entschieden und dann von der Gemeinde erfahren, dass Sie sich ausschließlich an einen der vom Ordnungsamt bereitgestellten fünf Gutachter wenden muss. Achten Sie darauf, den Termin nicht zum Stress ausarten zu lassen. Also keine Termine zwischendurch, früh morgens oder spät abends. Lassen Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit, gehen Sie vorher noch eine große Runde Gassi und denken Sie daran: Der Gutachter will Ihnen und Ihrem Hund nichts Böses. Es ist ihm nicht daran gelegen, Ihren Cane Corso zu ärgern, zu provozieren oder gar zu negativem Verhalten herauszufordern. Der Sachverständige ist auf Ihrer Seite, er ist Hundefreund, meist auch Hundetrainer mit enormer Erfahrung. Niemand möchte Ihnen Ihren Hund wegnehmen oder ihn in ein Tierheim verbringen. Sprechen Sie mit dem Sachverständigen vorab über Ihre Bedenken, was einzelne Prüfungen anbelangt. Sie werden sehen, der oder die Sachverständige wird die Prüfungssituation so gestalten, dass Ihr Hund mit einem Erfolgserlebnis daraus hervorgeht. Der oder die Sachverständige möchte lediglich sehen, ob Sie als Halter auf Ihren an- und unangeleinten Hund einwirken können. Er wird auf Grundgehorsam (Herankommen bei Abruf mit und ohne Ablenkung, Sitz, Platz sowie Leinenführigkeit) achten, wobei eine strenge Vorführung der Unterordnung nicht notwendig ist. Ihr Hund muss nicht „funktionieren“ oder mit allerhand Tricks aufwarten. Das „Bei-Fuß-Gehen“ muss nicht auf Anhieb oder fehlerfrei klappen. Der oder die Sachverständige wird den „Charakter, das Wesen“ Ihres Hundes werten, nicht sein erworbenes Können auf dem Hundeplatz. Der erste Teil des Wesenstests beginnt mit einer Befragung. Hier ist kein Fachwissen auf kynologischem Gebiet gefordert, Sie müssen dafür keine Unmengen an Büchern wälzen. Die Sachverständigen stellen lediglich Fragen über die Haltungsbedingungen (Wohnung, Garten, Zwinger), die Anschaffungsgründe (Familien-, Wach- oder Schutzhund), eventuell schon vorgekommene Unfälle, Beißereien usw.. Weiterhin werden Name, Geburtsdatum, Rasse, Chipnummer und Impfstatus erfragt. Außerdem wird erfragt, wer mit dem Hund Gassi geht, ob es Kinder oder noch andere Haustiere in der Familie gibt. Der oder die Sachverständige erbittet Informationen zum Verhalten Ihres Cane Corso gegenüber Katzen, Wildtieren, Begegnungen mit Erwachsenen, Joggern, Fahrradfahrern, Kindern, anderen Hunden, dem Straßenverkehr sowie anderen Umwelteinflüssen. Der zweite Teil ist ein praktischer Überprüfungsgang. Dabei sind tierschutzwidrige Haltungen, wie Teletakt (Stromgerät) und Stachelhalsbänder nicht erlaubt. Ebenso dürfen die Hunde nicht mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Als Hundehalter werden Sie in jeder Prüfungssituation bei Ihrem Hund sein und dürfen auf diesen einwirken (außer kurzfristig bei der Vereinsamung). Achtung: Der Ablauf des Wesenstest ist nicht genormt. So kann er im Einzelfall Zuhause beginnen und in der Innenstadt enden. Er kann auf einem Hundeplatz beginnen und in einem Park, etc. enden. Am besten, Sie führen schon einige Wochen vor dem Test ein erstes Gespräch mit Ihrem Gutachter und bereiten sich dann darauf vor. Wenn Ihr Gutachter selbst Hundetrainer einer Hundeschule ist, kann es von Vorteil sein, wenn Sie vorab einige Trainingsstunden bei ihm absolvieren. Erfahrungsgemäß wird geprüft: (je nach Prüfer und Prüfsituation kann dies abweichen): Verhalten im Haus und im Garten: Wie verhält der Hund sich gegenüber Besuchern? Lässt er sie rein? Ist er territorial aggressiv? Der Hund muss sich nicht über Besucher freuen, er darf sie aber auf keinen Fall vertreiben wenn Sie ihm das untersagt haben. Reaktion des Hundes, wenn ihn der oder die Sachverständige anfasst oder ihm Leckerlies anbietet: Das Anfassen geschieht meist nicht unmittelbar bei der Begrüßung. Der Hund hat einige Minuten Zeit sich an den Besucher zu gewöhnen. Er darf das Leckerli annehmen oder auch ablehnen, er darf jedoch nicht in die Hand der Sachverständigen beißen. Begegnungen mit Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern und ängstlichen Personen, welche Sie unter Einhaltung eines größeren Abstands passieren: Der Hund muss sich nicht anfassen lassen, darf aber auch nicht aggressiv reagieren und seinerseits angreifen. Beutewerf- oder Zerrspiel: Hierbei wird geprüft, ob der Hund sich “hineinsteigert” und zu Ressourcenverteidigung neigt. Als Halter müssen Sie in der Lage sein, dem Hund per Kommando die Beute wegnehmen zu können. Verhalten des Hundes in Personengruppen: Mehrere Personen stehen in einer kleineren Gruppe zusammen. Der Halter muss seinen Hund durch die Personengruppe führen. Vereinsamung des Hundes: Hierfür wird der Hund angebunden und der Halter entfernt sich ein paar Schritte. Nach ein paar Minuten nähert sich der oder die Sachverständige dem Hund und spricht diesen an. Hier wird geprüft ob der Hund ohne Hundehalter zu Angst- oder Territorialaggression neigt. Auf Wunsch der Halter wird der Hund auch nur angeleint überprüft. Allerdings wird dann im Gutachten die Empfehlung ausgesprochen, für den Hund eine Leinenpflicht zu verhängen, da die Reaktionen freifolgend ja nicht überprüft werden konnten. Die Leinenpflicht kann aber wieder aufgehoben werden, wenn der Halter - beispielsweise nach dem Besuch einer Hundeschule- nachweisen kann, dass er auf seinen unangeleinten Hund nun hinreichend einwirken kann. Unverträglichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Hunden sind als normal anzusehen. Sofern diese nicht ausarten, werden sie auch nicht negativ für den zu prüfenden Hund ausgelegt. Der Hundehalter muss seinen Hund psychisch und physisch führen und auf diesen einwirken können. Reagiert der Hund in einzelnen Situationen nicht wie erforderlich, hat der Sachverständige die Möglichkeit, der zuständigen Behörde bestimmte Einzelfallmaßnahmen, wie Leinen- oder/und Maulkorbpflicht, Besuch einer Hundeschule, nur bestimmte Personen, welche den Hund führen dürfen, etc. zu empfehlen. Der Hund besteht in den meisten Fällen trotzdem den Wesenstest und erhält das Negativzeugnis. Der Halter wird jedoch von behördlicher Seite aus verpflichtet, die Empfehlungen, bzw. bestimmte Auflagen einzuhalten. Definition „aggressiv und gefährlich“  Nicht aggressiv und nicht gefährlich sind Hunde, die gegenüber Menschen und Tieren völlig gutartig reagieren, nicht wildern, nicht raufen, sich eher ergeben oder ausweichen, wenn sie selbst angegriffen werden und auch sonst keine Sicherheitsstörungen verursachen. Normal aggressiv sind Hunde, die sich im Grunde nicht aggressiv verhalten und nur bei Angriffsattacken gegen den Führer und/oder eigenes Territorium oder sich selbst wehrhaft verteidigen, aber sofort ablassen, wenn der Angriff beendet ist oder wenn das Ablassen befehligt wird. Gesteigert aggressiv und gefährlich sind Hunde, die permanent jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, um zu raufen, zu jagen oder nahezu bei jeder Belastungs-, Stress- oder Reizsituation Menschen attackieren und dabei den Gehorsam verweigern.   [Für die folgenden Haltungsbedingungen der Bundesländer gilt: Stand 2017, ohne rechtliche Gewähr] Baden Württemberg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Bayern: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, da es sonst zu einer Ordnungswidrigkeit kommen könnte. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen, wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Berlin: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Um den unkontrollierten Hundehandel über das Ausland, Ebay etc. einzudämmen, ist es seit Januar 2019 in Berlin jedoch nicht mehr möglich einen Welpen, egal welcher Rasse, steuerlich anzumelden wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass der Welpe von einem ordentlich angemeldetem Züchter gekauft wurde. Bestehen Sie als Berliner darauf, dass der Züchter Ihrer Wahl Ihnen eine Kopie seiner vom Zuchtverband ausgestellten Züchterurkunde oder zumindest eine Kopie der vom Veterinäramt erteilten  Zuchtgenehmigung aushändigt. Brandenburg: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, Ihr Cane Corso muss mindestens ein Jahr alt sein. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit besteht wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Bremen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hamburg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hessen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Mecklenburg Vorpommern: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Niedersachsen: Sachkundenachweis erforderlich. Alle Hundehalter, außer denen die nachweisen können, bereits langjährige Hunde-Erfahrung (seit 2003) zu haben müssen noch vor der Anschaffung eines Hundes eine Theorieprüfung absolvieren. Der praktische Teil des Sachkundenachweises muss innerhalb eines Jahres nach Erwerb des Hundes folgen. Nordrhein Westfalen: „Regelung für große Hunde“ über 20 kg, bzw. über 40 cm Schulterhöhe in ausgewachsenem Zustand: Ein Nachweis der Sachkunde muss vom Hundehalter entweder in einem „Fachgespräch“ mit einem Amtstierarzt und in Anwesenheit eines weiteren Experten erbracht oder mittels einer theoretischen Sachkundeprüfung belegt werden. Ebenso muss für den Sachkundenachweis anhand eines Führungszeugnisses die Zuverlässigkeit des Halters nachgewiesen werden. Rheinland Pfalz: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Saarland: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen Anhalt: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Schleswig Holstein: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Thüringen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Ergänzend zu diesem Überblick lesen Sie bitte auch die Hundehalterversordnung Ihres Bundeslands, diese steht Ihnen im Internet zur Verfügung. Da Haltungsbedingungen sich stets ändern würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mich auf Neuerungen oder gar Fehler meinerseits hinweisen könnten, damit ich diese Informationen auf der Homepage aktualisieren kann.                                             Es ist soweit, Sie haben sich entschieden einen Cane Corso aufzunehmen. Bitte bedenken Sie vorab auch die Vergesellschaftung mit einem bereits im Haushalt lebendem Hund. Ein bisher einzeln gehaltener Hund musste nie Futter und Liegeplatz vor anderen Artgenossen verteidigen. Daher sollte lieber zweimal darüber nachgedacht werden, ob eine Vergesellschaftung mit den schon im Haushalt lebenden Tieren funktionieren kann. Bitte gehören Sie nicht zu denjenigen Menschen, die es sich zu leicht machen. Geben Sie aber auch nicht so schnell auf. Kaufen Sie keinen Hund wenn Sie nicht zu 100%  sicher sind, der Aufgabe nicht nur heute, sondern auch zukünftig gewachsen zu sein. Unser Tipp: Haben Sie immer einen Plan B in der Hinterhand. Wohin mit dem Hund wenn es wider Erwarten nicht klappt? Wenn Sie erkranken (gebrochenes Bein etc.) der Chef verlangt Überstunden? Welcher Trainer kann unterstützen wenn man selbst mit der Erziehung nicht weiter kommt? Wer kann den Hund tagsüber nehmen wenn er anfangs noch nicht alleine bleiben kann? Fragen über Fragen. Bitte klären Sie diese nach Möglichkeit vorher weitestgehend ab. Falls alles schief geht was schief gehen kann, sind Sie sich nicht zu stolz um Hilfe zu bitten. Fragen Sie auch bei Ihrem Züchter nach. Viele Züchter, so auch wir, würden ihre Welpen zurücknehmen. Egal wann Sie sich für einen reinrassigen Cane Corso Welpen vom Züchter entschieden haben, eines wird immer gleich bleiben: ehe Ihr Hund nun bei Ihnen einzieht, verfallen Sie garantiert in eine Art Kaufrausch. Es soll Ihrem Liebling an nichts mangeln und er soll sich von Anfang an wohl bei Ihnen fühlen. Beginnen wir bei den einfachsten Dingen, über die es sich lohnt wenigstens einmal nachzudenken. Welcher Futternapf soll es sein? Bevor sie den Napf Ihres Hundes füllen können, muss ein solcher erst einmal gekauft werden. Im Futterhandel gibt es inzwischen zigtausende unterschiedlicher Näpfe. Wenn Sie wollen, können sie den Napf Ihres Hundes sogar farblich passend zur Schrankwand  wählen. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken über dessen Funktionalität gemacht? Hier lohnt sich der Vergleich im Hinblick auf die wesentlichen Eigenschaften. Ein guter Hundenapf sollte so schwer sein, dass er beim Fressen nicht umgeworfen werden kann. Er sollte auf jeden Fall eine rutschfeste Unterseite haben und er sollte bissfest sein. Ein hygienischer Napf muss zudem leicht zu reinigen sein. Wenn Sie ihn in der Spülmaschine waschen wollen, sollte er so beschaffen sein, dass Reinigungswasser gut ablaufen kann. Sie können Ihrem Hund auch das Fressen mit einem erhöhten Napf erleichtern. Besonders unsere großen, schweren Cane Corso bevorzugen es, wenn sie sich beim Fressen nicht bis zum Boden herunterbeugen müssen. Mit einem erhöhten Napf entlasten Sie auf Dauer die Schultern und den Rücken ihres Hundes. Zudem minimieren Sie das Risiko einer Magenverdrehung, da beim Fressen aus erhöhten Näpfen weitaus weniger Luft geschluckt wird als in gebückter Haltung. Futter, oder was kommt vorne rein und wie soll es hinten wieder raus? Bestimmt haben Sie schon hundertmal über die Ernährung Ihres zukünftigen Hundes nachgedacht. Sie haben gefühlt an die 100 Freunde befragt, hundert verschiedene Meinungen gehört und wissen immer noch nicht was Sie davon halten sollen? Spätestens beim Wort Rohasche verdrehen Sie die Augen und kapitulieren. Niemand verarbeitet tatsächlich Asche im Hundefutter. Rohasche nennt man lediglich den Anteil eines Futters, der übrig bliebe, wenn man es im Labor ganze 6 Stunden lang bei 550°C verbrennen würde. Was wiederum ja auch kein vernünftiger Mensch macht. Wo also bei den Recherchen anfangen? Welche Deklaration ist für Sie als Verbraucher wichtig? Wie können Sie nützliche von unnützen Informationen filtern? Hier ein Überblick der möglichen Deklarationen auf dem Futter: „Tiermehl“ (auch Tierkörpermehl oder Kadavermehl genannt) ist ein Produkt der Tierkörperverwertung. Hier kommt auch der schwerverdauliche Konservierungsstoff  „Dicalciumphosphat“ (E540) vor, der in der Nutztierhaltung verboten ist. „Fischmehl“ bezeichnet getrockneten, gemahlenen Fisch. Es kann sich hierbei um ganze Fische, aber auch nur um Teile des Tieres handeln. „Digest“ ist eine aus tierischen Geweben hergestellte Flüssigkeit, die dafür sorgt, dass sich das Futter wie leicht vorverdaut verhält. Ist die Deklaration „Futterkeks“ oder „Bäckerei Erzeugnisse“ in der Zutatenliste aufgeführt, enthält das Futter Bestandteile von Kuchen, Brot oder auch Nudeln. Hier ist Zucker enthalten. Hinter dem Begriff „EU-Zusatzstoffe“ verstecken sich sämtliche in der Europäischen Union zugelassenen Konservierungsstoffe. Aber auch bei Konservierungsstoffen, welche im Verdacht stehen, gesundheitliche Schäden zu verursachen (hierzu zählen u.a. die Konservierungsstoffe BHA und BHT) wird der Begriff „EU-Zusatzstoffe“ gerne benutzt, um dies zu vertuschen. Ist keine spezielle Fleischsorte genannt, verbirgt sich hinter der Deklaration „Fleisch“ eine Mischung aus Fleischsorten verschiedener Tiere. Um einem Futter eine Geschmacksrichtung geben zu können bzw. dieses so benennen zu dürfen, müssen mindestens vier Prozent des Futters aus dem Fleisch des genannten Tieres bestehen. Ist die Sorte also "Känguru", müssen lediglich vier Prozent des Inhalts tatsächlich vom Känguru stammen, der Rest kann alles Mögliche sein. Soll Ihr Hund hochwertiges Futter bekommen, dann achten Sie auf den Hinweis „ohne tierische Nebenerzeugnisse“  bzw. „ohne tierische Nebenprodukte“. Bei diesen handelt es sich um Schlachtabfälle, die als minderwertige Eiweißquellen angesehen werden und bei denen Hormone oder Drüsensekrete enthalten sein können. Das sind beispielsweise Haut, Hörner, Hufe, Federn, Hühnerfüße, Hühnerköpfe, Wolle und Därme, überlagertes Fleisch und/oder minderwertiges Fleisch. Als "Rohprotein" werden die Eiweißverbindungen im Futter bezeichnet. Um festzustellen, ob das Eiweiß aus hochwertigen Quellen stammt, prüfen Sie die Angabe "Lysin" bzw. "Methionin". Liegt der angegebene Wert bei 1 bzw. 0,5 Prozent, können Sie davon ausgehen, dass das Eiweiß aus hochwertigen Quellen stammt. Fehlt diese Angabe, ist eher vom Gegenteil auszugehen (minderwertige Eiweißquelle aus tierischen Nebenerzeugnissen wie Federn etc.) Steht auf der Verpackung "Ohne künstliche Konservierungsstoffe" und es wird dann auf das Antioxidant "EWG-Zusatzstoffe" verwiesen, stecken auch dahinter oft die in Verdacht stehenden Zusätze BHA und BHT. Auf die Zutat „Sojamehl“ reagieren viele Tiere allergisch. Sie bekommen Durchfall, Blähungen oder Juckreiz. Mit „Zellulose“ sind Abfallprodukte aus der Getreideverarbeitung gemeint. Diese unverdaulichen Zellwandbestandteile haben in der Ernährung nur die Funktion der Sättigung, Wird das Hundefutter durch „Zusatzstoffe“ ergänzt, zeigt dies, dass in den ursprünglichen Zutaten nicht genügend Vitamine und Spurenelemente vorhanden waren und das Futter daher aufgepeppt werden musste. Zusatzstoffe können aber auch Stoffe sein, die für einen besseren Geschmack und ein appetitlicheres Aussehen sorgen. Habe ich Sie verwirrt? Bitte sprechen Sie mit Ihrem Züchter über das bisher gereichte Futter. Nach Möglichkeit halten Sie sich an dessen Futterempfehlung und stellen erst um, wenn Sie das Futter Ihrer Wahl gefunden haben. Hier ein Leitfaden für die richtige Wahl des Hundefutters: Trockenfutter-Inhaltsstoffe Rohprotein:   mindestens 18 % (üblich sind 20–26 %) Rohfett:         mindestens 5 % (üblich sind 6–17 %) Rohasche:     unter 10 % (üblich sind 4.7–8.7 %) Rohfaser:      mindestens 1 % (üblich sind 2–4.5 %) Trockenfutter-Zusatzstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) pro 100 g Kalzium       0.8 bis 1.2 g Phosphor      0.6–0.9 g Natrium        0.4–0.6 g Vitamin A    850–1700 IE Vitamin D    85–170 IE Vitamin E     8 mg (Quelle: „Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterung, Diätetik“ von Helmut Meyer und  Jürgen Zentek) Ehe Sie sich nun durch ständiges Ausprobieren einen mäkligen Hund heranziehen oder seiner Verdauung nachhaltig schaden, schauen Sie sich im Internet auf den Seiten der Futtermittelhersteller um. Vergleichen Sie. Zu guter Letzt fragen Sie Ihren Hund selbst. Er wird es Ihnen durch seine Ausscheidung zeigen. Sehen Sie ganz genau hin. Der Kot Ihres Hundes wird Ihnen Aufschluss über die Verdaubarkeit des Futters, aber auch über den Gesundheitszustand Ihres Tieres geben. Nicht jeder Hund verträgt tatsächlich jedes Futter, darum ist es wichtig auf die individuelle „Verwertung“ des Futters zu achten. Wie ist die Konsistenz der Ausscheidung? Wie oft wird ausgeschieden? Hat Ihr Hund Blähungen? Kot kann in verschiedene Kategorien eingeordnet werden. Sie können den Kot Ihres Hundes zum Beispiel in festen, flüssigen, weichen oder harten Kot unterscheiden. Auch die Farbe des Kots gibt Ihnen Aufschluss über das aufgenommene Futter oder den Gesundheitszustand Ihres Hundes. Bei bester Futterverwertung ist der Kot Ihres Hundes feucht, wurstartig und in der Form stabil. Er besitzt eine rissige Oberfläche und hinterlässt keine Spuren beim Aufsammeln. Ebenso kann der Kot aus guter Futterverwertung auch f eucht sein, eine glatte Oberfläche besitzen, leichte Spuren beim Aufsammeln hinterlassen und seine Form verändern Die Wahl des Futters sollten Sie nochmals überdenken, wenn der Kot Ihres Hundes eher klumpig ist und aus zusammengepressten, trockenen Bröckchen besteht. Auch matschige oder flüssige Kothaufen mit unregelmäßigem Rand deuten auf das falsche Futter hin. Als normal gilt hellbrauner bis dunkelbrauner Kot. Bei vermehrter Aufnahme von Gras kann der Kot auch mal grün sein, ist ansonsten aber auch ein Hinweis auf ein Problem mit der Gallenblase. Also beobachten und gegebenenfalls den Tierarzt aufsuchen. Tritt roter Kot oder Kot mit rötlichen Schlieren auf, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei vermehrter Aufnahme von Knochen ist grauer, bzw. weißer Kot normal, dies sollte jedoch vermieden werden. Schwarzer, teerartig aussehender Kot verrät Ihnen, dass Ihr Hundefutter einen zu hohen Anteil an Milz oder Blut enthält. Kontrollieren Sie die Deklaration des Futters auf diese Bestandteile, denn ansonsten ist schwarzer Kot als Hinweis auf Blutungen im vorderen Magen-Darm-Trakt zu sehen und Sie müssen zeitnah einen Tierarzt aufsuchen. Fettiger, gräulicher Kot deutet auf eine gestörte Fettverdauung, eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse oder Gallenprobleme hin. Übermäßig viel Karotin im Futter verursacht dagegen gelblichen oder orangen Kot.. Ein Hinweis auf einen Wurmbefall sind kleine weiße Punkte oder Fäden im Kot, eine Wurmkur wird hier dringend empfohlen. Kot mit Schleimhülle kann kurzfristig bei Futterumstellung vorkommen oder wenn sehr schwer verdauliche Futtermittel ( Getreide, Knochen, Gras, Federn etc.) aufgenommen wurden, ansonsten ist er als Hinweis auf eine Entzündung im Darm zu werten. Tipp: Als höflicher Hundehalter entfernen Sie die “Haufen” Ihres Hundes sowieso mit einer Tüte, das ist die perfekte Gelegenheit die Ausscheidung auf ihre Konsistenz zu prüfen. Eines der wichtigsten Dinge, die Sie besorgen müssen, ist ein zum Hund passendes Halsband.  Angefangen vom Welpen bis zum Hundesenior, Sie werden immer wieder vor die Wahl gestellt. Welches Halsband ist das Richtige für Ihren Hund? Art und Design eines Halsbandes sagen nicht nur viel über Sie als verantwortungsbewussten Hundehalter aus, es spielt auch eine wesentliche Rolle wie Ihr Hund in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ein Hundehalsband dient aber in erster Linie dazu, Ihren Hund unter Kontrolle zu halten. Zusammen mit einer passenden Leine verhindert es, dass Ihr Hund unkontrolliert auf die Straße läuft, Wild hetzt, andere Personen oder Tiere belästigt oder gar schädigt. Es sollte für den Hund angenehm zu tragen und strapazierfähig sein. Üblicherweise hat Ihr Cane Corso vom Züchter schon eine Erstausstattung mit Halsband und Leine. Fragen Sie aber s icherheitshalber noch einmal nach, denn so können Sie sich Zeit lassen ein tolles Halsband zu kaufen, das zu Ihrer und der Persönlichkeit Ihres Hundes passt. Für Halsbandkäufe aus dem Internet können Sie sich an folgenden Richtwerten orientieren. Größe „Small“ ist passend für Welpen mit einem Halsumfang von 17,5 cm bis 27,5 cm und etwa 1 – 5,5 Kilogramm Körpergewicht. Größe „Medium“ ist passend für Welpen und Junghunde mit einem Halsumfang von 28 cm bis 38 cm und einem Gewicht von etwa 5,5 – 20,5 Kilogramm. Die Größe „Large“ passt Hunden mit einem Halsumfang von 38 bis 55 cm und einem Gewicht von 20 bis 52 Kilogramm. Für ein Halsband der Größe „X-Large“ entscheiden Sie sich wenn Ihr Hund einen Halsumfang von 48 bis 73 cm aufweist. Hier wäre ein Durchschnittsgewicht mit 45 – 90 Kilo zu vermuten. Das Halsband für einen großen Hund lässt sich leicht um den Hals des Hundes drehen. Wenn Sie Ihre Hand auf den Hals Ihres Hundes legen und vier Finger leicht zwischen Hundehals und Halsband passen, sitzt es perfekt, ohne dem Hund Probleme beim Luftholen zu verursachen. Bei kleineren Hunden sollte es entsprechend weniger Spielraum haben. Ein Halsband mit Schnallenverschluss kann in der Größe verstellt werden. Dies ist besonders bei heranwachsenden Jungtieren ein Vorteil. Nicht zu empfehlen sind bei einem großen Hund Halsbänder mit Klippverschluss aus Hartplastik oder Metall. Selbst bei guter Qualität halten diese dem Gewicht des Hundes und der Beanspruchung im Alltag nicht lange stand. Wasser, Schmutz und Beanspruchung sind Gift für diese Art des Halsbandes. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn der Verschluss in einer prekären Situation reißt. Ganz ohne Verschluss kommen Zughalsbänder aus. Diese werden dem Hund einfach von vorne über den Kopf gestülpt und sitzen locker um dessen Hals. Vorteil, Ihr Hund wird nicht beengt. Das Zughalsband zieht sich zusammen, sobald Sie oder Ihr Hund daran ziehen. So kann Ihr Hund sich keinesfalls selbst aus dem Halsband befreien oder rückwärts herausschlüpfen. Ein solches Halsband sollte aber unbedingt einen Zugstopp besitzen, damit der Hund dadurch nicht stranguliert und der empfindliche Hundehals nicht nachhaltig geschädigt wird. Alle Hundehalsbänder wirken bei Zug einen enormen Druck auf Kehlkopf und Luftröhre aus. Den Gebrauch von Würgehalsbändern, so nennt man Zughalsbänder welche keinen Zugstopp besitzen, sollten Sie rigoros ablehnen. Ebenso sind Stachelhalsbänder und Elektrohalsbänder eine das Tier quälende Halsung und daher abzulehnen. Welche Leine darf’s denn sein? Führleinen, die mit mehreren Ringen in der Größe verstellbar sind, messen zwischen einem und drei Metern und sind meist aus anschmiegsamem Material wie Leder, Gurtband oder Biothane. Viel Bewegungsspielraum hat der Hund mit einer Schleppleine. Diese gibt es zwischen fünf und zwanzig Metern Länge. So kann unter gesicherten Bedingungen, die dem Freilauf nachempfunden sind, der Rückruf optimal trainiert werden. Schleppleinen sollten nicht nur leicht, sondern möglichst auch aus leicht zu reinigendem und wasserabweisendem Material sein. Idealerweise sind sie aus fast unverwüstlichem Biothane. Auch wenn Leinenpflicht herrscht, sind Schleppleinen der perfekte Begleiter. Eine Schleppleine hat keine Griffschlaufe, sondern läuft glatt als Band aus. Sie wird nicht um das Handgelenk gewickelt, locker getragen und schleift zwischen Mensch und Hund auf dem Boden. Achten Sie bei Nutzung einer Schleppleine auf die richtige Handhabung, sonst haben sie sehr schnell schmerzhafte Brandwunden oder gebrochene Finger. Eine Schleppleine darf nur mit einem Hundegeschirr verwendet werden. Keinesfalls darf sie an einem Halsband befestigt werden. Denn wenn Ihr Hund mit voller Geschwindigkeit in eine Schleppreine rennt, entwickelt sich ein enormer Druck, der bei einer Befestigung am Halsband zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann. Wenn Sie eine Flexi Leine bevorzugen, achten Sie darauf dass Sie für Ihren Hund eine Leine kaufen, die seinem Endgewicht entspricht. ist. Sie sollten sich deshalb für eine Leine bis sechzig Kilo entscheiden. Obwohl Ihr Hund bis zu acht Meter Bewegungsfreiheit hat, bleibt die Leine auch bei Matschwetter sauber. Zu empfehlen ist die Flexi Leine jedoch nur für Hunde, die schon eine gewisse Leinenerfahrung aufweisen. Da Ihr Hund an der Flexi Leine immer „auf Zug“ läuft, könnten sich bestehende Probleme mit der Leinenführigkeit noch verstärken. Wie Schleppleinen sind Flexi Leinen nur in Kombination mit einem Hundegeschirr zu verwenden, anderenfalls kann es zu irreversiblen Schädigungen im Halsbereich kommen. Ein kurzer Strick, an dem der Hund für kurze Zeit geführt wird, nennt man Kurzführer, dieser hängt locker am Halsband oder Geschirr. Dieser Strick kann am Halsband des Hundes verbleiben und dient zum kurzfristigen Sichern des Hundes beispielsweise im Freilauf oder beim Joggen wenn Passanten entgegen kommen. Kurzführer sollten nach Möglichkeit nicht aus einer Griffschlaufe, sondern lediglich aus einem Strick bestehen. Unbedingt zu beachten ist, dass der Kurzführer nicht zur Stolperfalle für den Hund wird, ebenso darf er sich nicht im Gebüsch oder ähnlichem verfangen. Wenn Ihr Hund mit voller Geschwindigkeit in einen Kurzführer mit Griffschlaufe rennt, entwickelt sich ein enormer Druck, der bei einer Befestigung am Halsband oder auch Geschirr zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann. Egal, für welche Leine Sie sich entscheiden, achten Sie auf die Qualität des Materials, des Verschlusskarabiners sowie die Verarbeitung der Nahtstellen. Ob Sie Ihren Hund an einem Brustgeschirr oder einem Halsband anleinen, ist nicht nur eine Frage der Mode, sondern hängt individuell von Ihrem Hund ab. Warum also Hundegeschirr statt Halsband? Zieht Ihr Hund immer wieder an der Leine, springt vor Freude in die Leine, zerrt in Stresssituationen am Halsband, dann hat der Gebrauch eines gut sitzenden Hundegeschirrs  entschieden Vorteile. Von Vorteil ist ein Hundegeschirr mit Rückensteg, wenn Sie Ihren Hund beim Einsteigen ins Auto unterstützen wollen. Wenn Ihr älterer Hund Treppen nicht mehr alleine bewältigen kann, auch dann ist eine Unterstützung am Rückensteg des Hundegeschirrs sinnvoll. Keineswegs sind Brustgeschirre jedoch geeignet, um Ihren Hund die Treppen hinauf oder herunter zu  tragen. Für Hunde, welche mit ihren Besitzern gerne längere Bergwanderungen unternehmen, ist ein Hundegeschirr immer die bessere Wahl für das Überklettern einer schwierigen Stelle oder beim Absichern an einer steilen Strecke. Ein Hund, der am Hundegeschirr gesichert ist, kann in jedem Fall besser aus einer misslichen Lage befreit werden als ein Hund am Halsband. Aus einem Geschirr kann der Hund weniger leicht herausschlüpfen als aus einem Halsband, zudem wird Ihr Hund im Falle eines Abrutschens durch das Geschirr nicht erwürgt. Für jede Hunderasse, jeden Hundekörper und jeden Einsatzzweck findet sich ein passendes Hundegeschirr.  Unser Tipp: Hundegeschirr nicht Online kaufen. Das Geschirr muss Ihrem Hund wirklich gut angepasst sein. Es darf nirgends drücken oder zu eng sein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bereich unter den Achseln. Hier sollte beim ausgewachsenen Cane Corso eine Handbreit Abstand eingehalten werden. Beim Jungtier entsprechend weniger. Die Metallteile sollten unterfüttert sein. Der eventuell im Brustbereich befindliche Metallring sollte niemals auf dem Brustbein aufliegen. Je nach Körperform des Hundes verrutschen einige Geschirre sehr leicht, bei anderen liegen die Schnallen an ungünstigen Stellen und drücken, daher sollte das Hundegeschirr immer zusammen mit einer Leine ausprobiert werden. Sie sollten sich beim Kauf Ihres Hundegeschirrs Zeit lassen und ein paar Meter damit gehen. Bestenfalls lassen Sie sich ein passendes Hundegeschirr extra für Ihren Hund maßschneidern. Die Preisunterschiede zum Hundegeschirr von der Stange sind nicht so gravierend, zumal Sie Ihr Geschirr ja langjährig nutzen wollen. Aber auch hier auf Qualität achten. Sind die Nähte gut verarbeitet? Alles unterfüttert? Sind die Schnallen und Ringe massiv? Nur ein qualitativ hochwertiges Hundegeschirr kann die Masse eines Cane Corso Italiano  unter Kontrolle halten. Wann ist der Einsatz von Hundemänteln sinnvoll? Hier ein paar Argumente, die für einen Hundemantel sprechen: Bei Hunden mit zu wenig Unterwolle. Unsere Hunde verbringen sehr viel Zeit mit uns in warmen beheizten Räumen, dadurch bilden sie deutlich weniger Unterwolle als Hunde, die im Freien gehalten werden. Bei älteren und kranken Hunden. Wenn Ihr Hund noch sehr jung oder bereits alt ist, wenn er Erkrankungen des Bewegungsapparates hat, wenn er im langsamen Tempo an der Leine geführt wird, wenn beim Spaziergang Pausen eingelegt werden, dann ist ein Hundemantel sinnvoll. Bei Kälte und Nässe verspannen sich die Muskeln des Hundes und das führt besonders bei älteren und kranken Hunden zu Schmerzen. Durch einen passenden Hundemantel können Sie Abhilfe schaffen und Ihren Hund schützen. Der Hundemantel muss dabei keiner Mode folgen, obwohl ein schön anzusehender Hundemantel dem Besitzer natürlich mehr Spaß macht. Hundemäntel sollten nicht am Bauch, sondern wie ein Hundegeschirr seitlich, links und rechts zugemacht werden. Der Mantel darf die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und soll beim Laufen nicht verrutschen und an den Vorderpfoten weit genug ausgeschnitten sein. Ein guter Hundemantel ist innen mit Stoff oder Fleece gefüttert. Mäntel, die wie Pullover über den Kopf gezogen werden, erweisen sich auf Dauer als unpraktisch und neigen gelegentlich zu elektrostatischer Aufladung des Fells. Das empfinden Hunde als unangenehm und entwickeln zuweilen auch Ängste. Beim Material sind atmungsaktive, wasserabweisende Stoffe zu bevorzugen. Fragen Sie im Fachgeschäft nach Hundemänteln, die die eigene Körperwärme des Hundes reflektieren und zu einer schnelleren Muskelerwärmung führen. Auch wenn Ihr Hund den Mantel anfangs nicht mag, er wird sich unter Zuhilfenahme einiger Leckerlies schnell daran gewöhnen und ihn später bei kaltem, nassen Wetter nicht mehr missen wollen. Ob Mensch oder Tier, im fortgeschrittenen Alter schmerzen die Knochen, die Muskulatur ist steif, das Bewegen fällt nicht mehr so leicht wie in jungen Jahren. Es ist ein Zeichen der Liebe und des Verständnisses, seinem Hund dann den Alltag zu erleichtern und ihm eine wärmende Bekleidung zu spendieren. Warm angezogen macht es auch den älteren Herrschaften wieder Freude mit der Familie auf Tour zu gehen. Egal was die anderen sagen, es ist Ihr Hund, es sind Ihre Regeln und Sie wissen was ihm gut tut. Ihre Entscheidung! Wir selbst verwenden für unsere Hunde übrigens Mäntel “von der Stange”, gekauft im internet. Eingesetzt werden diese bei längerer Rast, meist dann wenn wir in den Bergen wandern und die Muskulatur unserer Hunde nicht auskühlen soll oder als Regenschutz auf langen Tagestouren. Ganz gleich, ob Sie ein Hundebett, eine Liegematte, oder eine Hundebox kaufen, die Größe ist entscheidend. Für unsere Hunde ist das Körbchen nicht nur Rückzugsort und Schlafplatz, sondern auch bestgehüteter Aufbewahrungsort für Spielzeuge und Versteck für nicht gefressene Leckerlies. Umso wichtiger ist es, den richtigen Schlafplatz auszusuchen und ein ebenso praktisches wie gemütliches Bett aufzustellen. So mancher Liebling schläft lieber ganz klein zusammengerollt, während andere sich gerne zu voller Länge ausstrecken und breit machen. Um die Länge des geeigneten Schlafmöbels für Ihren Hund zu finden, messen Sie Ihren Hund vom Schwanzansatz bis zur Nase und rechnen noch mindestens 20 Zentimeter hinzu. Ihr Hund muss sich während des Schlafes umdrehen und strecken können. Haben Sie einen Welpen gekauft, dann fragen Sie Ihren Züchter nach der Endgröße der Elterntiere und orientieren sich daran. Ein wesentliches Kriterium sich für ein Schlafmöbel des Hundes zu entscheiden, ist die Hygiene. Ideal sind weiche Matratzen, die sich leicht durch abnehmbare Bezüge reinigen lassen. Strapazierfähiges Nylon oder Kunstleder ist hier Baumwolle oder Schaffell vorzuziehen. Kunststoff- und Weidenkörbe lassen sich unter der Dusche sehr leicht reinigen, viele Hunde neigen aber dazu sie zu zerbeißen.Achten Sie beim Kauf eines Schlafplatzes mit hohem Rand auf einen niedrigen Einstieg. Hundematratzen und -kissen sind besonders für große Hunde ideal. Hier können sich diese nach Herzenslust ausstrecken. Aber nicht nur das, auch orthopädische Probleme können dadurch vermieden werden. Tipps wie das vermessen eines Hundes richtig klappt 1) Die Rückenlänge wird vom Widerrist bis zum Schwanzanfang gemessen. 2) Der Halsumfang wird an der breitesten Stelle gemessen 3) Der Brustumfang wird hinter den Vorderbeinen an der breitesten Stelle gemessen 4) Der Taillenumfang wird am Hinterleib an der schmalsten Stelle gemessen 5) Der Abstand zwischen den Vorder- und Hinterbeinen 6) Die Länge der Vorderbeine 7) Die Länge der Hinterbeine. Foto:  Amino Grande Gioia Besitzer.  Angela Husmann und Andreas Krutwage   Jeder Hund spielt gerne. Der eine mehr, der andere weniger. Für jedes Alter und für jeden Spieltyp gibt es das richtige Spielzeug. Spielen hat viele Vorteile. Geruchsinn, körperliche und geistige Fitness sowie das Reaktionsvermögen werden trainiert. Jedoch ist nicht jedes Spielzeug für jeden Hund geeignet. Das Spielen mit Gegenständen aus Kunststoff kann gefährlich sein. Spröde Kunststoffe neigen zum Splittern. Diese Splitter können sich zwischen den Zähnen des Tieres verfangen und Zahnfleisch bzw. die Zähne schädigen. Weiche Kunststoffe wie sie beispielsweise bei Quietschfiguren üblich sind, können zerkleinert und verschluckt werden. Zudem ist die Verwendung von Bleichstoffen, Weichmachern und anderer Schadstoffe bisher nicht gesetzlich geregelt. Chemisch unbedenkliches Spielzeug aus Naturlatex finden Sie in der Spielzeugabteilung für Kleinkinder. Alles, was Sie hier erhalten, wurde nach strengen Gesundheitsrichtlinien produziert. Nicht ungefährlich ist auch das Überlassen von Plüschtieren uä.. Diese werden zerbissen und Kleinteile wie Plastikaugen, Knopfnasen etc. werden verschluckt. Zumeist sind die Plüschtiere mit unverdaulichem Material gefüllt, dieses führt zu Erbrechen, schwerem Kotabsatz und schlimmstenfalls zu einem lebensgefährlichen Magen- und Darmverschluss. Zudemgilt es,, auf die Art des Spielzeuges zu achten. Zerrspiele eignen sich besonders für Welpen und Junghunde. Hierdurch kann der Umgang zwischen Besitzer und Welpe gefestigt werden und gleichzeitig können unter Zuhilfenahme von kleinen Leckerchen die Kommandos „Aus“ und „Greif“ trainiert werden. Aber Achtung: die Tiere befinden sich noch im Wachstum. Der Knochenaufbau ist noch nicht abgeschlossen, die Muskulatur nicht ausgereift und die Sehnen sehr weich. Besonderes Augenmerk ist den Zähnen zu schenken, um diese durch Zerrspiele nicht übermäßig zu belasten. Ein Zerrspiel darf deshalb nicht zu einem Kräftemessen ausarten. Auf Wurfspiele sollten Sie in diesem frühen Entwicklungsstadium Ihres Hundes verzichten, das ständige „Stopp and Go“ kann sich negativ auf den Bewegungsapparat auswirken und diesen ernsthaft schädigen. Bevorzugen Sie stattdessen Suchspiele, Versteckspiele oder Apportierübungen. Auch ein Ball kann leicht herumgerollt werden. Achtung: Tennisbälle eignen sich nicht als Hundespielezeug! Die raue, filzige Oberfläche schädigt den Zahnschmelz Ihres Hundes nachhaltig. Um das Selbstbewusstsein, den Mut sowie das Gleichgewichtsgefühl Ihres Hundes zu stärken, bieten sich Spielgeräte wie Tunnel, Wippe, Rutsche, Springbrunnen und Laufsteg an. Achten Sie hier aber besonders darauf, dass die Spielgeräte nicht zur Gefahr für Ihren Hund werden können. Alle Spielgeräte müssen mit der Größe und dem Gewicht kompatibel sein. Die Pfoten dürfen unter der Wippe nicht eingequetscht werden, eine Fallhöhe vom Laufsteg sollte nur wenige Zentimeter betragen, eine Rutsche sollte nicht zu steil und seitlich gegen herunterfallen gesichert sein. Ihr Hund darf im Tunnel nicht steckenbleiben. Um die Intelligenz Ihres Hundes zu fördern und ihn geistig auszulasten, ist „Kopfarbeit“ ein toller Zeitvertreib. Dies ist besonders wichtig bei schlechtem Wetter oder wenn der Hund aus anderen, eventuell sogar gesundheitlichen, Gründen nicht den ganzen Tag im Garten verbringen kann. Zu kaufen gibt es Intelligenzspielzeug aus den Materialien Plastik oder Holz. Meist sind es Schachteln oder Bretter mit Schubladen und Fächern, die geöffnet oder verschoben werden können oder Bälle mit Löchern. Hierbei geht es darum, dass darin ein Leckerli versteckt ist und der Hund nur durch Kopfarbeit und Geschick an seine Belohnung kommt. Ein stabiles Spielzeug aus unbehandeltem Holz ist hier jedem anderen Material vorzuziehen. Die wohl einfachste Art dem Hund das Apportieren beizubringen, besteht darin, Leckerlies in einen Futterbeutel zu stecken und zu werfen. Bei einem jungen Hund werfen Sie den Beutel nicht weit, er soll ihn ohne ins „Stopp and Go“ zu kommen, erreichen können. Bei einem älteren Hund, dessen Knochenwachstum bereits abgeschlossen ist, dürfen es auch weitere Strecken sein. Aber auch hier gilt es, das richtige Maß zu halten. Ein Zuviel an „Stopp and Go“ schädigt die Wirbelsäule des Hundes nachhaltig. Sie müssen Ihren Hund mal alleine lassen und fürchten um Ihre Möbel? Nehmen Sie einen Pappkarton, befüllen diesen mit weiteren Kartons, Zeitungspapier, leeren Pizzaschachteln und leeren Klopapierrollen. Eine Handvoll Trockenfutter, besondere Leckerlies, getrockneter Pansen, Karotten, gelegentlich ein hartgekochtes Ei mit Schale,  große Äpfel und Kauknochen in Zeitungspapier und leere Klopapierrollen gewickelt, sind ein toller Zeitvertreib für Ihren Hund und schonen Ihre Möbel. Mit ein paar Handgriffen haben Sie die darauf folgende Verwüstung durch Ihren glücklich spielenden Hund schnell beseitigt und der Schaden ist mehr als gering. Üben Sie das Spielen mit dieser „Spaßbox“ vorher einige Male zusammen mit Ihrem Hund. Wenn Ihr Hund aber irgendwann versteht dass die Box zum Zeitvertreib dient, sollten Sie dieses gemeinsame Spiel beenden und dem Hund die „Spaßbox“ nur noch dann zur Verfügung stellen, wenn sie nicht zu Hause sind. ´Spielzeug welchen immer zur Verfügung steht verliert bald seinen Reiz. Um sich aneinander zu gewöhnen, lassen Sie Ihren Hund zuerst in aller Ruhe ankommen. Gewinnen Sie sein Vertrauen. Auch wenn er stinkt, baden Sie ihn nicht! Zwingen Sie ihm nichts auf. Bitten Sie Freunde und die nicht im Haushalt lebenden Familienangehörigen darum, die ersten Tage nicht vorbeizukommen und gehen Sie auch ihrerseits nirgends mit dem Hund hin. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie Ihren Liebling an einem Wochenende zu sich nehmen und ein paar Tage Urlaub anhängen, damit er zunächst nicht allein in einer ihm fremden Umgebung bleibt. Es ist für Ihr neues Familienmitglied sehr wichtig, dass es seine Bezugspersonen kennt und weiß, wer zu seinem Rudel gehört. Kindern sollten Sie von Anfang an den respektvollen Umgang mit dem neuen Familienmitglied beibringen und ihnen klarmachen, dass der tierische Familienzuwachs kein Spielzeug ist. Erst, wenn Ihr Liebling sich an Sie gewöhnt hat, Ihnen Vertrauen schenkt  und sich bei Ihnen und in der neuen Umgebung sicher fühlt, sollten Sie damit beginnen, ihm Ihre Freunde vorzustellen. Leben in ihrem Haushalt schon andere Hunde, dann ist es entscheidend wie Sie das Kennenlernen durchführen. Am besten treffen Sie sich mit einem Helfer und Ihrem alten sowie neuen Familienhund auf neutralem Gebiet. Gehen Sie eine Weile zusammen spazieren und lassen den Tieren ausreichend Zeit, sich kennenzulernen und zu beschnuppern. Lassen Sie das neue Familienmitglied dabei nicht von der Leine. Überlegen Sie sich ein täglich wiederkehrendes Muster an Abläufen. Spaziergänge, Futterzeiten, Kopfarbeit, Spiel- und Ruhezeiten. Vor allem in der Anfangszeit gibt eine tägliche Routine Ihrem neuen Hund viel Sicherheit. Regeln! Stellen Sie von Anfang an Regeln auf und besprechen diese mit allen im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen. Nichts ist für Ihren Hund verwirrender als wenn er bei Frauchen auf die Couch darf, wenn Herrchen aber zuhause ist, muss er runter und wird schlimmstenfalls von diesem auch noch bestraft. Lassen Sie einem kleinen süßen Welpen nicht durchgehen, dass er Sie oder andere Personen zwickt oder anspringt. Später werden Sie ihn für das gleiche Verhalten tadeln. Vor allem lassen Sie sich von Besuchern nicht davon abbringen, Ihrem Hund anständige Manieren beizubringen. Oft springen Hunde Besucher an und diese sagen dann „Ach, das macht doch nichts“. Egal, bleiben Sie bei Ihrer Erziehung! Lassen Sie sich durch andere nicht beirren. Sie müssen tagein tagaus mit dem Tier zusammen leben und je reibungsloser dies funktioniert, umso besser für die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Nervensägen Gleich von Anfang an sollten Sie jene Dinge, die jeden Hund mehr oder weniger nerven, unterlassen. Ein Mensch, welcher den ganzen Tag auf seinen Hund einredet und ihn mit Reizen überflutet, macht es ihm sehr s chwer. Bedenken Sie, dass ein Hund sich durch Körpersprache ausdrückt, während wir Menschen durch Worte kommunizieren. Verzichten Sie also auf permanentes Reden, denn dadurch wird Ihr Hund gestresst und schaltet irgendwann völlig ab. Unterschiedliche Charaktere gibt es nicht nur bei Menschen, sondern auch unter Hunden.  Es gibt solche, die sehr gerne in Gesellschaft anderer Hunde sind und solche, die lieber für sich alleine bleiben. Lassen Sie Ihren Hund selbst entscheiden ob er Kontakt zu anderen Hunden möchte oder auch nicht. Sollten Sie feststellen dass Ihr Hund den Kontakt zu anderen Menschen oder Tieren nicht schätzt, müssen Sie auch Ihren Freundeskreis darum bitten, den Hund nicht zu bedrängen. Jedes Individuum benötigt seine eigene Komfortzone, in die niemand einzudringen hat. Ihr Hund liebt es vermutlich, seine Streicheleinheiten zu empfangen, jedoch nicht von jedem Fremden.  Erlauben Sie nicht, dass fremde Menschen sich ihrem Hund aufdrängen und ihn gegen seinen Willen  streicheln. Bevor es unter Hunden zu einem ausgetragenen Konflikt kommt, starren diese sich an. Hunde empfinden es als Drohgebärde, wenn Menschen sie anstarren oder mit ausgestreckten Armen auf sie zulaufen. Wollen Fremde oder Freunde Ihrem Hund nun unbedingt körperliche Zuneigung geben, bitten Sie darum, den Hund nur am Rücken oder an den Flanken zu streicheln.  Das betatschen von Gesicht, Kopf, Brust und ein hinknien „Face to Face“  ist ein absolutes Tabu!. Kinder sind immer wieder versucht, ihre Liebe mit einer Umarmung auszudrücken. Unterbinden Sie das vorerst. Das Umarmen eines Hundes muss geübt sein, er muss Vertrauen haben und verstehen lernen, dass die Umarmung eines Menschen anders zu deuten ist als eine Umarmung durch einen tierischen Genossen. Wenn ein Hund einem anderen Hund die Pfoten um den Hals legt, signalisiert er damit Dominanz oder möchte Streit suchen. Die Umarmung eines Hundes muss trainiert sein, sonst empfindet Ihr Hund dabei Stress oder gar Angst.  Erst wenn Ihr Hund Vertrauen gefasst hat, ist eine Umarmung auch für beide Seiten  angenehm. Es gibt leider auch dumme und ignorante Menschen, die sich einen Spaß daraus machen, Ihren  Hund extrem zu ärgern. Diese Leute spritzen den Hund mit einem Gartenschlauch nass, bellen ihn an, ziehen ihm am Schwanz, heben ihn hoch, drücken ihn an sich, beugen sich über ihn, klauen ihm grundlos das Spielzeug oder den Kauknochen, springen schreiend auf ihn zu oder provozieren ihn unter anderem am Gartenzaun oder im Auto. Lassen Sie das nicht zu. Weisen Sie Fremde, Freunde und Bekannten darauf hin, es ist IHR Hund und es sind IHRE Regeln. Ein tierlieber Mensch wird den Wunsch nach Distanz und den Charakter Ihres Hundes respektieren. Jemand der das nicht versteht, braucht sich Ihrem Hund auch nicht zu nähern. Verteidigen Sie Ihren Hund ehe er es eines Tages selber tut. Bei einigen Hunden geht es ganz schnell mit der Stubenreinheit, andere brauchen dazu etwas länger. Im Allgemeinen ist ein Hund jedoch  mit etwa fünf  Monaten stubenrein. Da die Blasenmuskulatur sowie auch die Darmmuskulatur ausreichend  trainiert werden  muss um die Ausscheidungen im Körper zu halten, kann es sein, dass die eine oder andere Hinterlassenschaft unbeabsichtigt auf Ihrem Teppich landet. Das hat nichts mit fehlendem Gehorsam zu tun, sondern ist physiologisch einfach nicht anders möglich. Ein untrainierter Welpe kann  mitunter nur wenige Minuten oder gar  Sekunden abwarten, bis er die Ausscheidungen  nicht mehr halten kann. Einige dumme Menschen raten Ihnen vielleicht dazu, den Hund mit der Nase in seine Pfütze zu drücken oder ihn anderweitig zu bestrafen. Tun Sie das bitte nicht. Als Konsequenz daraus wird Ihr Hund nichts lernen, sondern nur sein Vertrauen in Sie verlieren. Ignorieren Sie stattdessen seinen “Unfall” und bringen ihn sofort nach draußen. Machen Sie kein Drama daraus, Shit happens! Die Hinterlassenschaft putzen Sie am besten wortlos weg. Damit Ihr Liebling die gleiche Stelle nicht wieder nimmt, weil der Geruch seiner Hinterlassenschaften dort haftet, sollten Sie dabei besonders sorgfältig vorgehen. Es dauert mitunter eine ganze Weile bis Ihr Hund seine  Blase und den Darm unter Kontrolle hat. Auch Menschenbabys machen unter sich und denen wird auch keine böse Absicht unterstellt. Loben Sie Ihren Hund  immer besonders überschwänglich, wenn er sein Geschäft an geeigneter Stelle verrichtet. Wenn Ihr Hund aus einer Zwingerzucht kommt, dann ist es meist so, dass er etwas länger braucht um stubenrein zu werden. Er kennt es ja nicht anders als sich in seiner Umgebung zu erleichtern. Ein Welpe vom erfahrenen Züchter mit Familienanschluss für die Welpen wird wesentlich schneller stubenrein sein. Haben Sie Verständnis und üben Sie sich in G eduld. Wann sollen Sie sich Ihren Hund nun schnappen und unverzüglich nach draußen bringen? Sofort wenn er aufwacht, also nicht nur morgens, sondern auch nach jedem Nickerchen. Vor dem zu Bett gehen. Sofort nach dem Fressen und Trinken. Nachdem Sie mit ihm gespielt haben. Sobald er nervös wird  oder fiept. Wenn er einen Platz aufsucht an dem er sich schon einmal erleichtert hat.  Wenn er in Richtung Tür geht. Ein kurzer Stopp um sich erst die Schuhe anzuziehen wird oft schon zu einem Malheur im Flur führen. Stellen Sie sich also am Besten vorsorglich schon “Schlappen “ bereit. Achtung, die Schlappen sollten Sie jedoch auf einer höheren Ebene verwahren, denn ein verspielter Cane Corso wird sie sonst früher oder später fressen.
Grande Gioia Cane Corso
IiiiiIch hab
Singular:  der Cane Corso Plural: die Cane Corso Wie Beispielsweise beim Rottweiler oder Dackel gibt es kein Wort für die Mehrzahl des Cane Corso Akzeptabel wäre aber noch “die Cani Corso” Also bitte kein “Cane Corsos “ draus machen. Auch die Aussprache der Rasse als “Kain Corso” ist als nicht richtig  zu betrachten. Wenn Sie sich nicht sicher sind wie die Rasse nun ausgesprochen wird,  gehen Sie einfach im internet auf ‘ den Google Übersetzer und lassen es sich in der italienischen Landessprache vorlesen. Wesen und Charakter Das Wesen des Cane Corso Italiano wird als gelassen, ruhig wachsam und selbstbewusst beschrieben. Ein Cane Corso wird sich, wenn er früh sozialisiert und liebevoll aber konsequent erzogen wird, als angenehmer und freundlicher Begleiter zeigen. Anders kann es sich jedoch verhalten, wenn der Cane Corso in Fremden eine Bedrohung für seine Besitzer, Haus oder Hof sieht. Denken Sie immer daran: Der Cane Corso ist ein Wachhund mit Leib und Seele. Er verteidigt alles, wofür er sich verantwortlich sieht. Hier liegt es an seinen Besitzern, ihn mit einer sehr guten Erziehung und Sozialisierung zu einem Hund zu machen, der seinem Besitzer vertraut und stets besonnen bleibt. Kurzum: Ein Cane Corso braucht erfahrene Halter, die wissen, wie sie von Anfang an unerwünschtes Verhalten unterbinden und nur die besten Eigenschaften des Hundes fördern. Um das arbeitsfreudige Wesen des Cane Corso zufriedenzustellen, muss sein Tagesablauf abwechslungsreich gestaltet werden. Er muss regelmäßig nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert werden. Wird dem Cane Corso langweilig, dann wird er früher oder später anfangen, sich selbst zu beschäftigen. Er wird Schuhe, Möbel und Wände anknabbern oder die Nachbarschaft durch Bellen belästigen, was in Anbetracht seiner enormen Lautstärke, seiner massiven Optik und der damit einhergehenden Angst mancher Mitmenschen schnell zu Problemen führen könnte. Der Cane Corso ist ein Arbeitshund. Er benötigt eine adäquate Aufgabe und viel Auslauf. Der Cane Corso gilt als arbeitswütig und schnell lernfähig. Im täglichen Zusammenleben ist er auf den engen Kontakt zu seinem Halter angewiesen, dem er in jeder Situation treu zur Seite stehen wird. In den richtigen Händen ist der Cane Corso ein leicht erziehbarer, treuer und kinderlieber Hund. Er liebt seine Familie, Futter, Spielen und Streicheleinheiten. In den falschen Händen kann sich sein ausgeprägter Wach- und Schutztrieb allerdings auch zum Negativen entwickeln. Cane Corso = Gebrauchshund = Wachhund Viele Menschen suchen einen Hund, der nicht nur Freizeitpartner und treuer Begleiter ist, sondern auch Haus und Grundstück bewacht. Je nach Rasse unterscheiden sich die Eigenschaften der Hunde stark, sodass sich bestimmte Rassen mehr für einen Einsatz als Wachhund eignen als andere. Der Cane Corso ist in erster Linie ein Gebrauchshund. Er wurde seit jeher gezüchtet, um sein Revier sowie alle ihm anvertrauten Lebewesen selbständig und ohne direkte Einwirkung seines Besitzers zu bewachen. Er zeigt durch Bellen an, schreckt durch seine Größe ab und verteidigt zuweilen auch aktiv gegen revierfremde Personen oder Tiere. Ein aggressiver Cane Corso ist als Wachhund ungeeignet. Er bellt nicht, sondern greift direkt an. Andersherum sind einem Cane Corso ohne jegliches Angriffsverhalten die Wacheigenschaften nicht möglich. Als Wachhunde sind selbständige Hunde mit einem gemäßigten Aggressionspotential gefragt. Durch Selektion unserer  Zuchttiere wird versucht, das Wesen des Cane Corso in dieser Richtung zu festigen. Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential werden nach einem Verhaltenstest, welcher im Zuge der Zuchtzulassungsprüfung des Cane Corso Italiano e.V. erfolgt, von der Zucht ausgeschlossen. Auch für einen Cane Corso, der einst speziell für die Aufgabe des Wachens und Schützens gezüchtet wurde, ist das Leben als Familienhund möglich. Dennoch fällt es ihm meist schwer, den Job des Bewachers nicht auszuüben. Wenn Sie Pech haben, nimmt ihr Cane Corso seinen Job sehr ernst und ärgert Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder er lässt die Freunde ihrer Kinder nicht mehr aufs Grundstück. Daher ist es unerlässlich einen Cane Corso Zeit seines Lebens gut zu erziehen, korrekt zu führen und ihn körperlich und geistig auszulasten. Sie sollten wissen: Der Cane Corso ist ein Spätentwickler. Erst im Alter von etwa 3 Jahren ist er geistig wirklich erwachsen und zeigt sein wahres Potenzial. Ihr Cane Corso kann durchaus mit einem Jahr noch jeden Fremden schwanzwedelnd begrüßen, mit zwei Jahren aus Unsicherheit dann mal schnappen und mit drei Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Haltungsbedingungen der einzelnen Bundesländer: Welche Haltungsbedingungen sind möglich? Der Sachkundenachweis für Hundehalter ist ein theoretischer Befähigungsnachweis über die Kenntnisse des Hundehalters in Bezug auf Hunde und deren Haltung. Er ist in einigen Bundesländern die Voraussetzung für die Erlaubnis, einen „40/20“-Hund halten zu dürfen. Ein Fragebogen für den Sachkundenachweis für Hunde, die höher als 40cm und schwerer als 20kg sind ist inklusive aller Lösungen im Internet zu finden. Ziel eines Wesenstests ist es, Auskunft über die Verlässlichkeit, den Charakter und die Nervenstärke eines Hundes zu bekommen. Die Durchführung kann je nach Bundesland und Prüfer unterschiedlich sein. Es ist Aufgabe des Hundehalters, Sachkundenachweis sowie Wesenstest rechtzeitig zu absolvieren und das Ergebnis bei den Behörden vorzuweisen. Fragen Sie daher spätestens bei der steuerlichen Anmeldung Ihres Cane Corso nach den Bestimmungen ihrer Gemeinde. In den Bundesländern Brandenburg und Bayern gilt der Cane Corso als Listenhund der „Kategorie 2“ und unterliegt demzufolge strengen Haltungsvorschriften.(Stand März 2018) Vor der Anschaffung eines Hundes der Rasse Cane Corso Italiano sollten Sie sich deshalb gut informieren, welche Auflagen in Ihrer Region für seine Haltung gelten. Eine dieser Auflagen ist auf jeden Fall der Wesenstest, dieser wird durch einen amtlich bestellten Sachverständigen durchgeführt. Das Veterinäramt, bzw. das Ordnungsamt ihrer Gemeinde wird Ihnen die Kontaktdaten der dort zugelassenen Sachverständigen geben. Mit Glück bekommen Sie mehrere Gutachter genannt und suchen sich den aus, der am besten zu Ihnen passt. Sie rufen dort an und vereinbaren einen Termin. Sollten Sie sich selbst einen Gutachter aus dem Internet suchen, müssen Sie darauf achten, dass er von Ihrer Gemeinde auch zugelassen ist. Eine Nachfrage bei der Gemeinde ist unerlässlich, da nicht jeder Gutachter auch überall bestellt ist. Eine unserer Züchterinnen hatte sich für einen in ganz Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zugelassenen Gutachter entschieden und dann von der Gemeinde erfahren, dass Sie sich ausschließlich an einen der vom Ordnungsamt bereitgestellten fünf Gutachter wenden muss. Achten Sie darauf, den Termin nicht zum Stress ausarten zu lassen. Also keine Termine zwischendurch, früh morgens oder spät abends. Lassen Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit, gehen Sie vorher noch eine große Runde Gassi und denken Sie daran: Der Gutachter will Ihnen und Ihrem Hund nichts Böses. Es ist ihm nicht daran gelegen, Ihren Cane Corso zu ärgern, zu provozieren oder gar zu negativem Verhalten herauszufordern. Der Sachverständige ist auf Ihrer Seite, er ist Hundefreund, meist auch Hundetrainer mit enormer Erfahrung. Niemand möchte Ihnen Ihren Hund wegnehmen oder ihn in ein Tierheim verbringen. Sprechen Sie mit dem Sachverständigen vorab über Ihre Bedenken, was einzelne Prüfungen anbelangt. Sie werden sehen, der oder die Sachverständige wird die Prüfungssituation so gestalten, dass Ihr Hund mit einem Erfolgserlebnis daraus hervorgeht. Der oder die Sachverständige möchte lediglich sehen, ob Sie als Halter auf Ihren an- und unangeleinten Hund einwirken können. Er wird auf Grundgehorsam (Herankommen bei Abruf mit und ohne Ablenkung, Sitz, Platz sowie Leinenführigkeit) achten, wobei eine strenge Vorführung der Unterordnung nicht notwendig ist. Ihr Hund muss nicht „funktionieren“ oder mit allerhand Tricks aufwarten. Das „Bei-Fuß-Gehen“ muss nicht auf Anhieb oder fehlerfrei klappen. Der oder die Sachverständige wird den „Charakter, das Wesen“ Ihres Hundes werten, nicht sein erworbenes Können auf dem Hundeplatz. Der erste Teil des Wesenstests beginnt mit einer Befragung. Hier ist kein Fachwissen auf kynologischem Gebiet gefordert, Sie müssen dafür keine Unmengen an Büchern wälzen. Die Sachverständigen stellen lediglich Fragen über die Haltungsbedingungen (Wohnung, Garten, Zwinger), die Anschaffungsgründe (Familien-, Wach- oder Schutzhund), eventuell schon vorgekommene Unfälle, Beißereien usw.. Weiterhin werden Name, Geburtsdatum, Rasse, Chipnummer und Impfstatus erfragt. Außerdem wird erfragt, wer mit dem Hund Gassi geht, ob es Kinder oder noch andere Haustiere in der Familie gibt. Der oder die Sachverständige erbittet Informationen zum Verhalten Ihres Cane Corso gegenüber Katzen, Wildtieren, Begegnungen mit Erwachsenen, Joggern, Fahrradfahrern, Kindern, anderen Hunden, dem Straßenverkehr sowie anderen Umwelteinflüssen. Der zweite Teil ist ein praktischer Überprüfungsgang. Dabei sind tierschutzwidrige Haltungen, wie Teletakt (Stromgerät) und Stachelhalsbänder nicht erlaubt. Ebenso dürfen die Hunde nicht mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Als Hundehalter werden Sie in jeder Prüfungssituation bei Ihrem Hund sein und dürfen auf diesen einwirken (außer kurzfristig bei der Vereinsamung). Achtung: Der Ablauf des Wesenstest ist nicht genormt. So kann er im Einzelfall Zuhause beginnen und in der Innenstadt enden. Er kann auf einem Hundeplatz beginnen und in einem Park, etc. enden. Am besten, Sie führen schon einige Wochen vor dem Test ein erstes Gespräch mit Ihrem Gutachter und bereiten sich dann darauf vor. Wenn Ihr Gutachter selbst Hundetrainer einer Hundeschule ist, kann es von Vorteil sein, wenn Sie vorab einige Trainingsstunden bei ihm absolvieren. Erfahrungsgemäß wird geprüft: (je nach Prüfer und Prüfsituation kann dies abweichen): Verhalten im Haus und im Garten: Wie verhält der Hund sich gegenüber Besuchern? Lässt er sie rein? Ist er territorial aggressiv? Der Hund muss sich nicht über Besucher freuen, er darf sie aber auf keinen Fall vertreiben wenn Sie ihm das untersagt haben. Reaktion des Hundes, wenn ihn der oder die Sachverständige anfasst oder ihm Leckerlies anbietet: Das Anfassen geschieht meist nicht unmittelbar bei der Begrüßung. Der Hund hat einige Minuten Zeit sich an den Besucher zu gewöhnen. Er darf das Leckerli annehmen oder auch ablehnen, er darf jedoch nicht in die Hand der Sachverständigen beißen. Begegnungen mit Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern und ängstlichen Personen, welche Sie unter Einhaltung eines größeren Abstands passieren: Der Hund muss sich nicht anfassen lassen, darf aber auch nicht aggressiv reagieren und seinerseits angreifen. Beutewerf- oder Zerrspiel: Hierbei wird geprüft, ob der Hund sich “hineinsteigert” und zu Ressourcenverteidigung neigt. Als Halter müssen Sie in der Lage sein, dem Hund per Kommando die Beute wegnehmen zu können. Verhalten des Hundes in Personengruppen: Mehrere Personen stehen in einer kleineren Gruppe zusammen. Der Halter muss seinen Hund durch die Personengruppe führen. Vereinsamung des Hundes: Hierfür wird der Hund angebunden und der Halter entfernt sich ein paar Schritte. Nach ein paar Minuten nähert sich der oder die Sachverständige dem Hund und spricht diesen an. Hier wird geprüft ob der Hund ohne Hundehalter zu Angst- oder Territorialaggression neigt. Auf Wunsch der Halter wird der Hund auch nur angeleint überprüft. Allerdings wird dann im Gutachten die Empfehlung ausgesprochen, für den Hund eine Leinenpflicht zu verhängen, da die Reaktionen freifolgend ja nicht überprüft werden konnten. Die Leinenpflicht kann aber wieder aufgehoben werden, wenn der Halter - beispielsweise nach dem Besuch einer Hundeschule- nachweisen kann, dass er auf seinen unangeleinten Hund nun hinreichend einwirken kann. Unverträglichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Hunden sind als normal anzusehen. Sofern diese nicht ausarten, werden sie auch nicht negativ für den zu prüfenden Hund ausgelegt. Der Hundehalter muss seinen Hund psychisch und physisch führen und auf diesen einwirken können. Reagiert der Hund in einzelnen Situationen nicht wie erforderlich, hat der Sachverständige die Möglichkeit, der zuständigen Behörde bestimmte Einzelfallmaßnahmen, wie Leinen- oder/und Maulkorbpflicht, Besuch einer Hundeschule, nur bestimmte Personen, welche den Hund führen dürfen, etc. zu empfehlen. Der Hund besteht in den meisten Fällen trotzdem den Wesenstest und erhält das Negativzeugnis. Der Halter wird jedoch von behördlicher Seite aus verpflichtet, die Empfehlungen, bzw. bestimmte Auflagen einzuhalten. Definition „aggressiv und gefährlich“  Nicht aggressiv und nicht gefährlich sind Hunde, die gegenüber Menschen und Tieren völlig gutartig reagieren, nicht wildern, nicht raufen, sich eher ergeben oder ausweichen, wenn sie selbst angegriffen werden und auch sonst keine Sicherheitsstörungen verursachen. Normal aggressiv sind Hunde, die sich im Grunde nicht aggressiv verhalten und nur bei Angriffsattacken gegen den Führer und/oder eigenes Territorium oder sich selbst wehrhaft verteidigen, aber sofort ablassen, wenn der Angriff beendet ist oder wenn das Ablassen befehligt wird. Gesteigert aggressiv und gefährlich sind Hunde, die permanent jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, um zu raufen, zu jagen oder nahezu bei jeder Belastungs-, Stress- oder Reizsituation Menschen attackieren und dabei den Gehorsam verweigern.   [Für die folgenden Haltungsbedingungen der Bundesländer gilt: Stand 2017, ohne rechtliche Gewähr] Baden Württemberg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Bayern: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, da es sonst zu einer Ordnungswidrigkeit kommen könnte. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen, wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Berlin: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Um den unkontrollierten Hundehandel über das Ausland, Ebay etc. einzudämmen, ist es seit Januar 2019 in Berlin jedoch nicht mehr möglich einen Welpen, egal welcher Rasse, steuerlich anzumelden wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass der Welpe von einem ordentlich angemeldetem Züchter gekauft wurde. Bestehen Sie als Berliner darauf, dass der Züchter Ihrer Wahl Ihnen eine Kopie seiner vom Zuchtverband ausgestellten Züchterurkunde oder zumindest eine Kopie der vom Veterinäramt erteilten  Zuchtgenehmigung aushändigt. Brandenburg: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, Ihr Cane Corso muss mindestens ein Jahr alt sein. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit besteht wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Bremen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hamburg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hessen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Mecklenburg Vorpommern: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Niedersachsen: Sachkundenachweis erforderlich. Alle Hundehalter, außer denen die nachweisen können, bereits langjährige Hunde-Erfahrung (seit 2003) zu haben müssen noch vor der Anschaffung eines Hundes eine Theorieprüfung absolvieren. Der praktische Teil des Sachkundenachweises muss innerhalb eines Jahres nach Erwerb des Hundes folgen. Nordrhein Westfalen: „Regelung für große Hunde“ über 20 kg, bzw. über 40 cm Schulterhöhe in ausgewachsenem Zustand: Ein Nachweis der Sachkunde muss vom Hundehalter entweder in einem „Fachgespräch“ mit einem Amtstierarzt und in Anwesenheit eines weiteren Experten erbracht oder mittels einer theoretischen Sachkundeprüfung belegt werden. Ebenso muss für den Sachkundenachweis anhand eines Führungszeugnisses die Zuverlässigkeit des Halters nachgewiesen werden. Rheinland Pfalz: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Saarland: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen Anhalt: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Schleswig Holstein: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Thüringen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Ergänzend zu diesem Überblick lesen Sie bitte auch die Hundehalterversordnung Ihres Bundeslands, diese steht Ihnen im Internet zur Verfügung. Da Haltungsbedingungen sich stets ändern würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mich auf Neuerungen oder gar Fehler meinerseits hinweisen könnten damit ich diese Informationen auf der Homepage aktualisieren kann.                                             Es ist soweit, Sie haben sich entschieden einen Cane Corso aufzunehmen. Bitte bedenken Sie vorab auch die Vergesellschaftung mit einem bereits im Haushalt lebendem Hund. Ein bisher einzeln gehaltener Hund musste nie Futter und Liegeplatz vor anderen Artgenossen verteidigen. Daher sollte lieber zweimal darüber nachgedacht werden, ob eine Vergesellschaftung mit den schon im Haushalt lebenden Tieren funktionieren kann. Bitte gehören Sie nicht zu denjenigen Menschen, die es sich zu leicht machen. Geben Sie aber auch nicht so schnell auf. Kaufen Sie keinen Hund wenn Sie nicht zu 100%  sicher sind, der Aufgabe nicht nur heute, sondern auch zukünftig gewachsen zu sein. Unser Tipp: Haben Sie immer einen Plan B in der Hinterhand. Wohin mit dem Hund wenn es wider Erwarten nicht klappt? Wenn Sie erkranken (gebrochenes Bein etc.) der Chef verlangt Überstunden? Welcher Trainer kann unterstützen wenn man selbst mit der Erziehung nicht weiter kommt? Wer kann den Hund tagsüber nehmen wenn er anfangs noch nicht alleine bleiben kann? Fragen über Fragen. Bitte klären Sie diese nach Möglichkeit vorher weitestgehend ab. Falls alles schief geht was schief gehen kann, sind Sie sich nicht zu stolz um Hilfe zu bitten. Fragen Sie auch bei Ihrem Züchter nach. Viele Züchter, so auch wir, würden ihre Welpen zurücknehmen. Egal wann Sie sich für einen reinrassigen Cane Corso Welpen vom Züchter entschieden haben, eines wird immer gleich bleiben: ehe Ihr Hund nun bei Ihnen einzieht, verfallen Sie garantiert in eine Art Kaufrausch. Es soll Ihrem Liebling an nichts mangeln und er soll sich von Anfang an wohl bei Ihnen fühlen. Beginnen wir bei den einfachsten Dingen, über die es sich lohnt wenigstens einmal nachzudenken. Welcher Futternapf soll es sein? Bevor sie den Napf Ihres Hundes füllen können, muss ein solcher erst einmal gekauft werden. Im Futterhandel gibt es inzwischen zigtausende unterschiedlicher Näpfe. Wenn Sie wollen, können sie den Napf Ihres Hundes sogar farblich passend zur Schrankwand  wählen. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken über dessen Funktionalität gemacht? Hier lohnt sich der Vergleich im Hinblick auf die wesentlichen Eigenschaften. Ein guter Hundenapf sollte so schwer sein, dass er beim Fressen nicht umgeworfen werden kann. Er sollte auf jeden Fall eine rutschfeste Unterseite haben und er sollte bissfest sein. Ein hygienischer Napf muss zudem leicht zu reinigen sein. Wenn Sie ihn in der Spülmaschine waschen wollen, sollte er so beschaffen sein, dass Reinigungswasser gut ablaufen kann. Sie können Ihrem Hund auch das Fressen mit einem erhöhten Napf erleichtern. Besonders unsere großen, schweren Cane Corso bevorzugen es, wenn sie sich beim Fressen nicht bis zum Boden herunterbeugen müssen. Mit einem erhöhten Napf entlasten Sie auf Dauer die Schultern und den Rücken ihres Hundes. Zudem minimieren Sie das Risiko einer Magenverdrehung, da beim Fressen aus erhöhten Näpfen weitaus weniger Luft geschluckt wird als in gebückter Haltung. Futter, oder was kommt vorne rein und wie soll es hinten wieder raus? Bestimmt haben Sie schon hundertmal über die Ernährung Ihres zukünftigen Hundes nachgedacht. Sie haben gefühlt an die 100 Freunde befragt, hundert verschiedene Meinungen gehört und wissen immer noch nicht was Sie davon halten sollen? Spätestens beim Wort Rohasche verdrehen Sie die Augen und kapitulieren. Niemand verarbeitet tatsächlich Asche im Hundefutter. Rohasche nennt man lediglich den Anteil eines Futters, der übrig bliebe, wenn man es im Labor ganze 6 Stunden lang bei 550°C verbrennen würde. Was wiederum ja auch kein vernünftiger Mensch macht. Wo also bei den Recherchen anfangen? Welche Deklaration ist für Sie als Verbraucher wichtig? Wie können Sie nützliche von unnützen Informationen filtern? Hier ein Überblick der möglichen Deklarationen auf dem Futter: „Tiermehl“ (auch Tierkörpermehl oder Kadavermehl genannt) ist ein Produkt der Tierkörperverwertung. Hier kommt auch der schwerverdauliche Konservierungsstoff  „Dicalciumphosphat“ (E540) vor, der in der Nutztierhaltung verboten ist. „Fischmehl“ bezeichnet getrockneten, gemahlenen Fisch. Es kann sich hierbei um ganze Fische, aber auch nur um Teile des Tieres handeln. „Digest“ ist eine aus tierischen Geweben hergestellte Flüssigkeit, die dafür sorgt, dass sich das Futter wie leicht vorverdaut verhält. Ist die Deklaration „Futterkeks“ oder „Bäckerei Erzeugnisse“ in der Zutatenliste aufgeführt, enthält das Futter Bestandteile von Kuchen, Brot oder auch Nudeln. Hier ist Zucker enthalten. Hinter dem Begriff „EU-Zusatzstoffe“ verstecken sich sämtliche in der Europäischen Union zugelassenen Konservierungsstoffe. Aber auch bei Konservierungsstoffen, welche im Verdacht stehen, gesundheitliche Schäden zu verursachen (hierzu zählen u.a. die Konservierungsstoffe BHA und BHT) wird der Begriff „EU-Zusatzstoffe“ gerne benutzt, um dies zu vertuschen. Ist keine spezielle Fleischsorte genannt, verbirgt sich hinter der Deklaration „Fleisch“ eine Mischung aus Fleischsorten verschiedener Tiere. Um einem Futter eine Geschmacksrichtung geben zu können bzw. dieses so benennen zu dürfen, müssen mindestens vier Prozent des Futters aus dem Fleisch des genannten Tieres bestehen. Ist die Sorte also "Känguru", müssen lediglich vier Prozent des Inhalts tatsächlich vom Känguru stammen, der Rest kann alles Mögliche sein. Soll Ihr Hund hochwertiges Futter bekommen, dann achten Sie auf den Hinweis „ohne tierische Nebenerzeugnisse“  bzw. „ohne tierische Nebenprodukte“. Bei diesen handelt es sich um Schlachtabfälle, die als minderwertige Eiweißquellen angesehen werden und bei denen Hormone oder Drüsensekrete enthalten sein können. Das sind beispielsweise Haut, Hörner, Hufe, Federn, Hühnerfüße, Hühnerköpfe, Wolle und Därme, überlagertes Fleisch und/oder minderwertiges Fleisch. Als "Rohprotein" werden die Eiweißverbindungen im Futter bezeichnet. Um festzustellen, ob das Eiweiß aus hochwertigen Quellen stammt, prüfen Sie die Angabe "Lysin" bzw. "Methionin". Liegt der angegebene Wert bei 1 bzw. 0,5 Prozent, können Sie davon ausgehen, dass das Eiweiß aus hochwertigen Quellen stammt. Fehlt diese Angabe, ist eher vom Gegenteil auszugehen (minderwertige Eiweißquelle aus tierischen Nebenerzeugnissen wie Federn etc.) Steht auf der Verpackung "Ohne künstliche Konservierungsstoffe" und es wird dann auf das Antioxidant "EWG-Zusatzstoffe" verwiesen, stecken auch dahinter oft die in Verdacht stehenden Zusätze BHA und BHT. Auf die Zutat „Sojamehl“ reagieren viele Tiere allergisch. Sie bekommen Durchfall, Blähungen oder Juckreiz. Mit „Zellulose“ sind Abfallprodukte aus der Getreideverarbeitung gemeint. Diese unverdaulichen Zellwandbestandteile haben in der Ernährung nur die Funktion der Sättigung, Wird das Hundefutter durch „Zusatzstoffe“ ergänzt, zeigt dies, dass in den ursprünglichen Zutaten nicht genügend Vitamine und Spurenelemente vorhanden waren und das Futter daher aufgepeppt werden musste. Zusatzstoffe können aber auch Stoffe sein, die für einen besseren Geschmack und ein appetitlicheres Aussehen sorgen. Habe ich Sie verwirrt? Bitte sprechen Sie mit Ihrem Züchter über das bisher gereichte Futter. Nach Möglichkeit halten Sie sich an dessen Futterempfehlung und stellen erst um, wenn Sie das Futter Ihrer Wahl gefunden haben. Hier ein Leitfaden für die richtige Wahl des Hundefutters: Trockenfutter-Inhaltsstoffe Rohprotein:   mindestens 18 % (üblich sind 20–26 %) Rohfett:         mindestens 5 % (üblich sind 6–17 %) Rohasche:     unter 10 % (üblich sind 4.7–8.7 %) Rohfaser:      mindestens 1 % (üblich sind 2–4.5 %) Trockenfutter-Zusatzstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) pro 100 g Kalzium       0.8 bis 1.2 g Phosphor      0.6–0.9 g Natrium        0.4–0.6 g Vitamin A    850–1700 IE Vitamin D    85–170 IE Vitamin E     8 mg (Quelle: „Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterung, Diätetik“ von Helmut Meyer und  Jürgen Zentek) Ehe Sie sich nun durch ständiges Ausprobieren einen mäkligen Hund heranziehen oder seiner Verdauung nachhaltig schaden, schauen Sie sich im Internet auf den Seiten der Futtermittelhersteller um. Vergleichen Sie. Zu guter Letzt fragen Sie Ihren Hund selbst. Er wird es Ihnen durch seine Ausscheidung zeigen. Sehen Sie ganz genau hin. Der Kot Ihres Hundes wird Ihnen Aufschluss über die Verdaubarkeit des Futters, aber auch über den Gesundheitszustand Ihres Tieres geben. Nicht jeder Hund verträgt tatsächlich jedes Futter, darum ist es wichtig auf die individuelle „Verwertung“ des Futters zu achten. Wie ist die Konsistenz der Ausscheidung? Wie oft wird ausgeschieden? Hat Ihr Hund Blähungen? Kot kann in verschiedene Kategorien eingeordnet werden. Sie können den Kot Ihres Hundes zum Beispiel in festen, flüssigen, weichen oder harten Kot unterscheiden. Auch die Farbe des Kots gibt Ihnen Aufschluss über das aufgenommene Futter oder den Gesundheitszustand Ihres Hundes. Bei bester Futterverwertung ist der Kot Ihres Hundes feucht, wurstartig und in der Form stabil. Er besitzt eine rissige Oberfläche und hinterlässt keine Spuren beim Aufsammeln. Ebenso kann der Kot aus guter Futterverwertung auch feucht sein, eine glatte Oberfläche besitzen, leichte Spuren beim Aufsammeln hinterlassen und seine Form verändern Die Wahl des Futters sollten Sie nochmals überdenken, wenn der Kot Ihres Hundes eher klumpig ist und aus zusammengepressten, trockenen Bröckchen besteht. Auch matschige oder flüssige Kothaufen mit unregelmäßigem Rand deuten auf das falsche Futter hin. Als normal gilt hellbrauner bis dunkelbrauner Kot. Bei vermehrter Aufnahme von Gras kann der Kot auch mal grün sein, ist ansonsten aber auch ein Hinweis auf ein Problem mit der Gallenblase. Also beobachten und gegebenenfalls den Tierarzt aufsuchen. Tritt roter Kot oder Kot mit rötlichen Schlieren auf, sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei vermehrter Aufnahme von Knochen ist grauer, bzw. weißer Kot normal, dies sollte jedoch vermieden werden. Schwarzer, teerartig aussehender Kot verrät Ihnen, dass Ihr Hundefutter einen zu hohen Anteil an Milz oder Blut enthält. Kontrollieren Sie die Deklaration des Futters auf diese Bestandteile, denn ansonsten ist schwarzer Kot als Hinweis auf Blutungen im vorderen Magen-Darm-Trakt zu sehen und Sie müssen zeitnah einen Tierarzt aufsuchen. Fettiger, gräulicher Kot deutet auf eine gestörte Fettverdauung, eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse oder Gallenprobleme hin. Übermäßig viel Karotin im Futter verursacht dagegen gelblichen oder orangen Kot.. Ein Hinweis auf einen Wurmbefall sind kleine weiße Punkte oder Fäden im Kot, eine Wurmkur wird hier dringend empfohlen. Kot mit Schleimhülle kann kurzfristig bei Futterumstellung vorkommen oder wenn sehr schwer verdauliche Futtermittel (Getreide, Knochen, Gras, Federn etc.) aufgenommen wurden, ansonsten ist er als Hinweis auf eine Entzündung im Darm zu werten. Tipp: Als höflicher Hundehalter entfernen Sie die “Haufen” Ihres Hundes sowieso mit einer Tüte, das ist die perfekte Gelegenheit die Ausscheidung auf ihre Konsistenz zu prüfen. Eines der wichtigsten Dinge, die Sie besorgen müssen, ist ein zum Hund passendes Halsband.  Angefangen vom Welpen bis zum Hundesenior, Sie werden immer wieder vor die Wahl gestellt. Welches Halsband ist das Richtige für Ihren Hund? Art und Design eines Halsbandes sagen nicht nur viel über Sie als verantwortungsbewussten Hundehalter aus, es spielt auch eine wesentliche Rolle wie Ihr Hund in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Ein Hundehalsband dient aber in erster Linie dazu, Ihren Hund unter Kontrolle zu halten. Zusammen mit einer passenden Leine verhindert es, dass Ihr Hund unkontrolliert auf die Straße läuft, Wild hetzt, andere Personen oder Tiere belästigt oder gar schädigt. Es sollte für den Hund angenehm zu tragen und strapazierfähig sein. Üblicherweise hat Ihr Cane Corso vom Züchter schon eine Erstausstattung mit Halsband und Leine. Fragen Sie aber sicherheitshalber noch einmal nach, denn so können Sie sich Zeit lassen ein tolles Halsband zu kaufen, das zu Ihrer und der Persönlichkeit Ihres Hundes passt. Für Halsbandkäufe aus dem Internet können Sie sich an folgenden Richtwerten orientieren. Größe „Small“ ist passend für Welpen mit einem Halsumfang von 17,5 cm bis 27,5 cm und etwa 1 – 5,5 Kilogramm Körpergewicht. Größe „Medium“ ist passend für Welpen und Junghunde mit einem Halsumfang von 28 cm bis 38 cm und einem Gewicht von etwa 5,5 – 20,5 Kilogramm. Die Größe „Large“ passt Hunden mit einem Halsumfang von 38 bis 55 cm und einem Gewicht von 20 bis 52 Kilogramm. Für ein Halsband der Größe „X-Large“ entscheiden Sie sich wenn Ihr Hund einen Halsumfang von 48 bis 73 cm aufweist. Hier wäre ein Durchschnittsgewicht mit 45 – 90 Kilo zu vermuten. Das Halsband für einen großen Hund lässt sich leicht um den Hals des Hundes drehen. Wenn Sie Ihre Hand auf den Hals Ihres Hundes legen und vier Finger leicht zwischen Hundehals und Halsband passen, sitzt es perfekt, ohne dem Hund Probleme beim Luftholen zu verursachen. Bei kleineren Hunden sollte es entsprechend weniger Spielraum haben. Ein Halsband mit Schnallenverschluss kann in der Größe verstellt werden. Dies ist besonders bei heranwachsenden Jungtieren ein Vorteil. Nicht zu empfehlen sind bei einem großen Hund Halsbänder mit Klippverschluss aus Hartplastik oder Metall. Selbst bei guter Qualität halten diese dem Gewicht des Hundes und der Beanspruchung im Alltag nicht lange stand. Wasser, Schmutz und Beanspruchung sind Gift für diese Art des Halsbandes. Nicht auszudenken was passieren könnte, wenn der Verschluss in einer prekären Situation reißt. Ganz ohne Verschluss kommen Zughalsbänder aus. Diese werden dem Hund einfach von vorne über den Kopf gestülpt und sitzen locker um dessen Hals. Vorteil, Ihr Hund wird nicht beengt. Das Zughalsband zieht sich zusammen, sobald Sie oder Ihr Hund daran ziehen. So kann Ihr Hund sich keinesfalls selbst aus dem Halsband befreien oder rückwärts herausschlüpfen. Ein solches Halsband sollte aber unbedingt einen Zugstopp besitzen, damit der Hund dadurch nicht stranguliert und der empfindliche Hundehals nicht nachhaltig geschädigt wird. Alle Hundehalsbänder wirken bei Zug einen enormen Druck auf Kehlkopf und Luftröhre aus. Den Gebrauch von Würgehalsbändern, so nennt man Zughalsbänder welche keinen Zugstopp besitzen, sollten Sie rigoros ablehnen. Ebenso sind Stachelhalsbänder und Elektrohalsbänder eine das Tier quälende Halsung und daher abzulehnen. Welche Leine darf’s denn sein? Führleinen, die mit mehreren Ringen in der Größe verstellbar sind, messen zwischen einem und drei Metern und sind meist aus anschmiegsamem Material wie Leder, Gurtband oder Biothane. Viel Bewegungsspielraum hat der Hund mit einer Schleppleine. Diese gibt es zwischen fünf und zwanzig Metern Länge. So kann unter gesicherten Bedingungen, die dem Freilauf nachempfunden sind, der Rückruf optimal trainiert werden. Schleppleinen sollten nicht nur leicht, sondern möglichst auch aus leicht zu reinigendem und wasserabweisendem Material sein. Idealerweise sind sie aus fast unverwüstlichem Biothane. Auch wenn Leinenpflicht herrscht, sind Schleppleinen der perfekte Begleiter. Eine Schleppleine hat keine Griffschlaufe, sondern läuft glatt als Band aus. Sie wird nicht um das Handgelenk gewickelt, locker getragen und schleift zwischen Mensch und Hund auf dem Boden. Achten Sie bei Nutzung einer Schleppleine auf die richtige Handhabung, sonst haben sie sehr schnell schmerzhafte Brandwunden oder gebrochene Finger. Eine Schleppleine darf nur mit einem Hundegeschirr verwendet werden. Keinesfalls darf sie an einem Halsband befestigt werden. Denn wenn Ihr Hund mit voller Geschwindigkeit in eine Schleppreine rennt, entwickelt sich ein enormer Druck, der bei einer Befestigung am Halsband zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann. Wenn Sie eine Flexi Leine bevorzugen, achten Sie darauf dass Sie für Ihren Hund eine Leine kaufen, die seinem Endgewicht entspricht. ist. Sie sollten sich deshalb für eine Leine bis sechzig Kilo entscheiden. Obwohl Ihr Hund bis zu acht Meter Bewegungsfreiheit hat, bleibt die Leine auch bei Matschwetter sauber. Zu empfehlen ist die Flexi Leine jedoch nur für Hunde, die schon eine gewisse Leinenerfahrung aufweisen. Da Ihr Hund an der Flexi Leine immer „auf Zug“ läuft, könnten sich bestehende Probleme mit der Leinenführigkeit noch verstärken. Wie Schleppleinen sind Flexi Leinen nur in Kombination mit einem Hundegeschirr zu verwenden, anderenfalls kann es zu irreversiblen Schädigungen im Halsbereich kommen. Ein kurzer Strick, an dem der Hund für kurze Zeit geführt wird, nennt man Kurzführer, dieser hängt locker am Halsband oder Geschirr. Dieser Strick kann am Halsband des Hundes verbleiben und dient zum kurzfristigen Sichern des Hundes beispielsweise im Freilauf oder beim Joggen wenn Passanten entgegen kommen. Kurzführer sollten nach Möglichkeit nicht aus einer Griffschlaufe, sondern lediglich aus einem Strick bestehen. Unbedingt zu beachten ist, dass der Kurzführer nicht zur Stolperfalle für den Hund wird, ebenso darf er sich nicht im Gebüsch oder ähnlichem verfangen. Wenn Ihr Hund mit voller Geschwindigkeit in einen Kurzführer mit Griffschlaufe rennt, entwickelt sich ein enormer Druck, der bei einer Befestigung am Halsband oder auch Geschirr zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann. Egal, für welche Leine Sie sich entscheiden, achten Sie auf die Qualität des Materials, des Verschlusskarabiners sowie die Verarbeitung der Nahtstellen. Ob Sie Ihren Hund an einem Brustgeschirr oder einem Halsband anleinen, ist nicht nur eine Frage der Mode, sondern hängt individuell von Ihrem Hund ab. Warum also Hundegeschirr statt Halsband? Zieht Ihr Hund immer wieder an der Leine, springt vor Freude in die Leine, zerrt in Stresssituationen am Halsband, dann hat der Gebrauch eines gut sitzenden Hundegeschirrs  entschieden Vorteile. Von Vorteil ist ein Hundegeschirr mit Rückensteg, wenn Sie Ihren Hund beim Einsteigen ins Auto unterstützen wollen. Wenn Ihr älterer Hund Treppen nicht mehr alleine bewältigen kann, auch dann ist eine Unterstützung am Rückensteg des Hundegeschirrs sinnvoll. Keineswegs sind Brustgeschirre jedoch geeignet, um Ihren Hund die Treppen hinauf oder herunter zu  tragen. Für Hunde, welche mit ihren Besitzern gerne längere Bergwanderungen unternehmen, ist ein Hundegeschirr immer die bessere Wahl für das Überklettern einer schwierigen Stelle oder beim Absichern an einer steilen Strecke. Ein Hund, der am Hundegeschirr gesichert ist, kann in jedem Fall besser aus einer misslichen Lage befreit werden als ein Hund am Halsband. Aus einem Geschirr kann der Hund weniger leicht herausschlüpfen als aus einem Halsband, zudem wird Ihr Hund im Falle eines Abrutschens durch das Geschirr nicht erwürgt. Für jede Hunderasse, jeden Hundekörper und jeden Einsatzzweck findet sich ein passendes Hundegeschirr.  Unser Tipp: Hundegeschirr nicht Online kaufen. Das Geschirr muss Ihrem Hund wirklich gut angepasst sein. Es darf nirgends drücken oder zu eng sein. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Bereich unter den Achseln. Hier sollte beim ausgewachsenen Cane Corso eine Handbreit Abstand eingehalten werden. Beim Jungtier entsprechend weniger. Die Metallteile sollten unterfüttert sein. Der eventuell im Brustbereich befindliche Metallring sollte niemals auf dem Brustbein aufliegen. Je nach Körperform des Hundes verrutschen einige Geschirre sehr leicht, bei anderen liegen die Schnallen an ungünstigen Stellen und drücken, daher sollte das Hundegeschirr immer zusammen mit einer Leine ausprobiert werden. Sie sollten sich beim Kauf Ihres Hundegeschirrs Zeit lassen und ein paar Meter damit gehen. Bestenfalls lassen Sie sich ein passendes Hundegeschirr extra für Ihren Hund maßschneidern. Die Preisunterschiede zum Hundegeschirr von der Stange sind nicht so gravierend, zumal Sie Ihr Geschirr ja langjährig nutzen wollen. Aber auch hier auf Qualität achten. Sind die Nähte gut verarbeitet? Alles unterfüttert? Sind die Schnallen und Ringe massiv? Nur ein qualitativ hochwertiges Hundegeschirr kann die Masse eines Cane Corso Italiano  unter Kontrolle halten. Wann ist der Einsatz von Hundemänteln sinnvoll? Hier ein paar Argumente, die für einen Hundemantel sprechen: Bei Hunden mit zu wenig Unterwolle. Unsere Hunde verbringen sehr viel Zeit mit uns in warmen beheizten Räumen, dadurch bilden sie deutlich weniger Unterwolle als Hunde, die im Freien gehalten werden. Bei älteren und kranken Hunden. Wenn Ihr Hund noch sehr jung oder bereits alt ist, wenn er Erkrankungen des Bewegungsapparates hat, wenn er im langsamen Tempo an der Leine geführt wird, wenn beim Spaziergang Pausen eingelegt werden, dann ist ein Hundemantel sinnvoll. Bei Kälte und Nässe verspannen sich die Muskeln des Hundes und das führt besonders bei älteren und kranken Hunden zu Schmerzen. Durch einen passenden Hundemantel können Sie Abhilfe schaffen und Ihren Hund schützen. Der Hundemantel muss dabei keiner Mode folgen, obwohl ein schön anzusehender Hundemantel dem Besitzer natürlich mehr Spaß macht. Hundemäntel sollten nicht am Bauch, sondern wie ein Hundegeschirr seitlich, links und rechts zugemacht werden. Der Mantel darf die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und soll beim Laufen nicht verrutschen und an den Vorderpfoten weit genug ausgeschnitten sein. Ein guter Hundemantel ist innen mit Stoff oder Fleece gefüttert. Mäntel, die wie Pullover über den Kopf gezogen werden, erweisen sich auf Dauer als unpraktisch und neigen gelegentlich zu elektrostatischer Aufladung des Fells. Das empfinden Hunde als unangenehm und entwickeln zuweilen auch Ängste. Beim Material sind atmungsaktive, wasserabweisende Stoffe zu bevorzugen. Fragen Sie im Fachgeschäft nach Hundemänteln, die die eigene Körperwärme des Hundes reflektieren und zu einer schnelleren Muskelerwärmung führen. Auch wenn Ihr Hund den Mantel anfangs nicht mag, er wird sich unter Zuhilfenahme einiger Leckerlies schnell daran gewöhnen und ihn später bei kaltem, nassen Wetter nicht mehr missen wollen. Ob Mensch oder Tier, im fortgeschrittenen Alter schmerzen die Knochen, die Muskulatur ist steif, das Bewegen fällt nicht mehr so leicht wie in jungen Jahren. Es ist ein Zeichen der Liebe und des Verständnisses, seinem Hund dann den Alltag zu erleichtern und ihm eine wärmende Bekleidung zu spendieren. Warm angezogen macht es auch den älteren Herrschaften wieder Freude mit der Familie auf Tour zu gehen. Egal was die anderen sagen, es ist Ihr Hund, es sind Ihre Regeln und Sie wissen was ihm gut tut. Ihre Entscheidung! Wir selbst verwenden für unsere Hunde übrigens Mäntel “von der Stange”, gekauft im internet. Eingesetzt werden diese bei längerer Rast, meist dann wenn wir in den Bergen wandern und die Muskulatur unserer Hunde nicht auskühlen soll oder als Regenschutz auf langen Tagestouren. Ganz gleich, ob Sie ein Hundebett, eine Liegematte, oder eine Hundebox kaufen, die Größe ist entscheidend. Für unsere Hunde ist das Körbchen nicht nur Rückzugsort und Schlafplatz, sondern auch bestgehüteter Aufbewahrungsort für Spielzeuge und Versteck für nicht gefressene Leckerlies. Umso wichtiger ist es, den richtigen Schlafplatz auszusuchen und ein ebenso praktisches wie gemütliches Bett aufzustellen. So mancher Liebling schläft lieber ganz klein zusammengerollt, während andere sich gerne zu voller Länge ausstrecken und breit machen. Um die Länge des geeigneten Schlafmöbels für Ihren Hund zu finden, messen Sie Ihren Hund vom Schwanzansatz bis zur Nase und rechnen noch mindestens 20 Zentimeter hinzu. Ihr Hund muss sich während des Schlafes umdrehen und strecken können. Haben Sie einen Welpen gekauft, dann fragen Sie Ihren Züchter nach der Endgröße der Elterntiere und orientieren sich daran. Ein wesentliches Kriterium sich für ein Schlafmöbel des Hundes zu entscheiden, ist die Hygiene. Ideal sind weiche Matratzen, die sich leicht durch abnehmbare Bezüge reinigen lassen. Strapazierfähiges Nylon oder Kunstleder ist hier Baumwolle oder Schaffell vorzuziehen. Kunststoff- und Weidenkörbe lassen sich unter der Dusche sehr leicht reinigen, viele Hunde neigen aber dazu sie zu zerbeißen.Achten Sie beim Kauf eines Schlafplatzes mit hohem Rand auf einen niedrigen Einstieg. Hundematratzen und -kissen sind besonders für große Hunde ideal. Hier können sich diese nach Herzenslust ausstrecken. Aber nicht nur das, auch orthopädische Probleme können dadurch vermieden werden. Tipps wie das vermessen eines Hundes richtig klappt 1) Die Rückenlänge wird vom Widerrist bis zum Schwanzanfang gemessen. 2) Der Halsumfang wird an der breitesten Stelle gemessen 3) Der Brustumfang wird hinter den Vorderbeinen an der breitesten Stelle gemessen 4) Der Taillenumfang wird am Hinterleib an der schmalsten Stelle gemessen 5) Der Abstand zwischen den Vorder- und Hinterbeinen 6) Die Länge der Vorderbeine 7) Die Länge der Hinterbeine. Foto:  Amino Grande Gioia Besitzer.  Angela Husmann und Andreas Krutwage   Jeder Hund spielt gerne. Der eine mehr, der andere weniger. Für jedes Alter und für jeden Spieltyp gibt es das richtige Spielzeug. Spielen hat viele Vorteile. Geruchsinn, körperliche und geistige Fitness sowie das Reaktionsvermögen werden trainiert. Jedoch ist nicht jedes Spielzeug für jeden Hund geeignet. Das Spielen mit Gegenständen aus Kunststoff kann gefährlich sein. Spröde Kunststoffe neigen zum Splittern. Diese Splitter können sich zwischen den Zähnen des Tieres verfangen und Zahnfleisch bzw. die Zähne schädigen. Weiche Kunststoffe wie sie beispielsweise bei Quietschfiguren üblich sind, können zerkleinert und verschluckt werden. Zudem ist die Verwendung von Bleichstoffen, Weichmachern und anderer Schadstoffe bisher nicht gesetzlich geregelt. Chemisch unbedenkliches Spielzeug aus Naturlatex finden Sie in der Spielzeugabteilung für Kleinkinder. Alles, was Sie hier erhalten, wurde nach strengen Gesundheitsrichtlinien produziert. Nicht ungefährlich ist auch das Überlassen von Plüschtieren uä.. Diese werden zerbissen und Kleinteile wie Plastikaugen, Knopfnasen etc. werden verschluckt. Zumeist sind die Plüschtiere mit unverdaulichem Material gefüllt, dieses führt zu Erbrechen, schwerem Kotabsatz und schlimmstenfalls zu einem lebensgefährlichen Magen- und Darmverschluss. Zudemgilt es,, auf die Art des Spielzeuges zu achten. Zerrspiele eignen sich besonders für Welpen und Junghunde. Hierdurch kann der Umgang zwischen Besitzer und Welpe gefestigt werden und gleichzeitig können unter Zuhilfenahme von kleinen Leckerchen die Kommandos „Aus“ und „Greif“ trainiert werden. Aber Achtung: die Tiere befinden sich noch im Wachstum. Der Knochenaufbau ist noch nicht abgeschlossen, die Muskulatur nicht ausgereift und die Sehnen sehr weich. Besonderes Augenmerk ist den Zähnen zu schenken, um diese durch Zerrspiele nicht übermäßig zu belasten. Ein Zerrspiel darf deshalb nicht zu einem Kräftemessen ausarten. Auf Wurfspiele sollten Sie in diesem frühen Entwicklungsstadium Ihres Hundes verzichten, das ständige „Stopp and Go“ kann sich negativ auf den Bewegungsapparat auswirken und diesen ernsthaft schädigen. Bevorzugen Sie stattdessen Suchspiele, Versteckspiele oder Apportierübungen. Auch ein Ball kann leicht herumgerollt werden. Achtung: Tennisbälle eignen sich nicht als Hundespielezeug! Die raue, filzige Oberfläche schädigt den Zahnschmelz Ihres Hundes nachhaltig. Um das Selbstbewusstsein, den Mut sowie das Gleichgewichtsgefühl Ihres Hundes zu stärken, bieten sich Spielgeräte wie Tunnel, Wippe, Rutsche, Springbrunnen und Laufsteg an. Achten Sie hier aber besonders darauf, dass die Spielgeräte nicht zur Gefahr für Ihren Hund werden können. Alle Spielgeräte müssen mit der Größe und dem Gewicht kompatibel sein. Die Pfoten dürfen unter der Wippe nicht eingequetscht werden, eine Fallhöhe vom Laufsteg sollte nur wenige Zentimeter betragen, eine Rutsche sollte nicht zu steil und seitlich gegen herunterfallen gesichert sein. Ihr Hund darf im Tunnel nicht steckenbleiben. Um die Intelligenz Ihres Hundes zu fördern und ihn geistig auszulasten, ist „Kopfarbeit“ ein toller Zeitvertreib. Dies ist besonders wichtig bei schlechtem Wetter oder wenn der Hund aus anderen, eventuell sogar gesundheitlichen, Gründen nicht den ganzen Tag im Garten verbringen kann. Zu kaufen gibt es Intelligenzspielzeug aus den Materialien Plastik oder Holz. Meist sind es Schachteln oder Bretter mit Schubladen und Fächern, die geöffnet oder verschoben werden können oder Bälle mit Löchern. Hierbei geht es darum, dass darin ein Leckerli versteckt ist und der Hund nur durch Kopfarbeit und Geschick an seine Belohnung kommt. Ein stabiles Spielzeug aus unbehandeltem Holz ist hier jedem anderen Material vorzuziehen. Die wohl einfachste Art dem Hund das Apportieren beizubringen, besteht darin, Leckerlies in einen Futterbeutel zu stecken und zu werfen. Bei einem jungen Hund werfen Sie den Beutel nicht weit, er soll ihn ohne ins „Stopp and Go“ zu kommen, erreichen können. Bei einem älteren Hund, dessen Knochenwachstum bereits abgeschlossen ist, dürfen es auch weitere Strecken sein. Aber auch hier gilt es, das richtige Maß zu halten. Ein Zuviel an „Stopp and Go“ schädigt die Wirbelsäule des Hundes nachhaltig. Sie müssen Ihren Hund mal alleine lassen und fürchten um Ihre Möbel? Nehmen Sie einen Pappkarton, befüllen diesen mit weiteren Kartons, Zeitungspapier, leeren Pizzaschachteln und leeren Klopapierrollen. Eine Handvoll Trockenfutter, besondere Leckerlies, getrockneter Pansen, Karotten, gelegentlich ein hartgekochtes Ei mit Schale,  große Äpfel und Kauknochen in Zeitungspapier und leere Klopapierrollen gewickelt, sind ein toller Zeitvertreib für Ihren Hund und schonen Ihre Möbel. Mit ein paar Handgriffen haben Sie die darauf folgende Verwüstung durch Ihren glücklich spielenden Hund schnell beseitigt und der Schaden ist mehr als gering. Üben Sie das Spielen mit dieser „Spaßbox“ vorher einige Male zusammen mit Ihrem Hund. Wenn Ihr Hund aber irgendwann versteht dass die Box zum Zeitvertreib dient, sollten Sie dieses gemeinsame Spiel beenden und dem Hund die „Spaßbox“ nur noch dann zur Verfügung stellen, wenn sie nicht zu Hause sind. ´Spielzeug welchen immer zur Verfügung steht verliert bald seinen Reiz. Um sich aneinander zu gewöhnen, lassen Sie Ihren Hund zuerst in aller Ruhe ankommen. Gewinnen Sie sein Vertrauen. Auch wenn er stinkt, baden Sie ihn nicht! Zwingen Sie ihm nichts auf. Bitten Sie Freunde und die nicht im Haushalt lebenden Familienangehörigen darum, die ersten Tage nicht vorbeizukommen und gehen Sie auch ihrerseits nirgends mit dem Hund hin. Wenn es Ihnen möglich ist, sollten Sie Ihren Liebling an einem Wochenende zu sich nehmen und ein paar Tage Urlaub anhängen, damit er zunächst nicht allein in einer ihm fremden Umgebung bleibt. Es ist für Ihr neues Familienmitglied sehr wichtig, dass es seine Bezugspersonen kennt und weiß, wer zu seinem Rudel gehört. Kindern sollten Sie von Anfang an den respektvollen Umgang mit dem neuen Familienmitglied beibringen und ihnen klarmachen, dass der tierische Familienzuwachs kein Spielzeug ist. Erst, wenn Ihr Liebling sich an Sie gewöhnt hat, Ihnen Vertrauen schenkt  und sich bei Ihnen und in der neuen Umgebung sicher fühlt, sollten Sie damit beginnen, ihm Ihre Freunde vorzustellen. Leben in ihrem Haushalt schon andere Hunde, dann ist es entscheidend wie Sie das Kennenlernen durchführen. Am besten treffen Sie sich mit einem Helfer und Ihrem alten sowie neuen Familienhund auf neutralem Gebiet. Gehen Sie eine Weile zusammen spazieren und lassen den Tieren ausreichend Zeit, sich kennenzulernen und zu beschnuppern. Lassen Sie das neue Familienmitglied dabei nicht von der Leine. Überlegen Sie sich ein täglich wiederkehrendes Muster an Abläufen. Spaziergänge, Futterzeiten, Kopfarbeit, Spiel- und Ruhezeiten. Vor allem in der Anfangszeit gibt eine tägliche Routine Ihrem neuen Hund viel Sicherheit. Regeln! Stellen Sie von Anfang an Regeln auf und besprechen diese mit allen im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen. Nichts ist für Ihren Hund verwirrender als wenn er bei Frauchen auf die Couch darf, wenn Herrchen aber zuhause ist, muss er runter und wird schlimmstenfalls von diesem auch noch bestraft. Lassen Sie einem kleinen süßen Welpen nicht durchgehen, dass er Sie oder andere Personen zwickt oder anspringt. Später werden Sie ihn für das gleiche Verhalten tadeln. Vor allem lassen Sie sich von Besuchern nicht davon abbringen, Ihrem Hund anständige Manieren beizubringen. Oft springen Hunde Besucher an und diese sagen dann „Ach, das macht doch nichts“. Egal, bleiben Sie bei Ihrer Erziehung! Lassen Sie sich durch andere nicht beirren. Sie müssen tagein tagaus mit dem Tier zusammen leben und je reibungsloser dies funktioniert, umso besser für die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Nervensägen Gleich von Anfang an sollten Sie jene Dinge, die jeden Hund mehr oder weniger nerven, unterlassen. Ein Mensch, welcher den ganzen Tag auf seinen Hund einredet und ihn mit Reizen überflutet, macht es ihm sehr schwer. Bedenken Sie, dass ein Hund sich durch Körpersprache ausdrückt, während wir Menschen durch Worte kommunizieren. Verzichten Sie also auf permanentes Reden, denn dadurch wird Ihr Hund gestresst und schaltet irgendwann völlig ab. Unterschiedliche Charaktere gibt es nicht nur bei Menschen, sondern auch unter Hunden.  Es gibt solche, die sehr gerne in Gesellschaft anderer Hunde sind und solche, die lieber für sich alleine bleiben. Lassen Sie Ihren Hund selbst entscheiden ob er Kontakt zu anderen Hunden möchte oder auch nicht. Sollten Sie feststellen dass Ihr Hund den Kontakt zu anderen Menschen oder Tieren nicht schätzt, müssen Sie auch Ihren Freundeskreis darum bitten, den Hund nicht zu bedrängen. Jedes Individuum benötigt seine eigene Komfortzone, in die niemand einzudringen hat. Ihr Hund liebt es vermutlich, seine Streicheleinheiten zu empfangen, jedoch nicht von jedem Fremden.  Erlauben Sie nicht, dass fremde Menschen sich ihrem Hund aufdrängen und ihn gegen seinen Willen  streicheln. Bevor es unter Hunden zu einem ausgetragenen Konflikt kommt, starren diese sich an. Hunde empfinden es als Drohgebärde, wenn Menschen sie anstarren oder mit ausgestreckten Armen auf sie zulaufen. Wollen Fremde oder Freunde Ihrem Hund nun unbedingt körperliche Zuneigung geben, bitten Sie darum, den Hund nur am Rücken oder an den Flanken zu streicheln.  Das betatschen von Gesicht, Kopf, Brust und ein hinknien „Face to Face“  ist ein absolutes Tabu!. Kinder sind immer wieder versucht, ihre Liebe mit einer Umarmung auszudrücken. Unterbinden Sie das vorerst. Das Umarmen eines Hundes muss geübt sein, er muss Vertrauen haben und verstehen lernen, dass die Umarmung eines Menschen anders zu deuten ist als eine Umarmung durch einen tierischen Genossen. Wenn ein Hund einem anderen Hund die Pfoten um den Hals legt, signalisiert er damit Dominanz oder möchte Streit suchen. Die Umarmung eines Hundes muss trainiert sein, sonst empfindet Ihr Hund dabei Stress oder gar Angst.  Erst wenn Ihr Hund Vertrauen gefasst hat, ist eine Umarmung auch für beide Seiten  angenehm. Es gibt leider auch dumme und ignorante Menschen, die sich einen Spaß daraus machen, Ihren  Hund extrem zu ärgern. Diese Leute spritzen den Hund mit einem Gartenschlauch nass, bellen ihn an, ziehen ihm am Schwanz, heben ihn hoch, drücken ihn an sich, beugen sich über ihn, klauen ihm grundlos das Spielzeug oder den Kauknochen, springen schreiend auf ihn zu oder provozieren ihn unter anderem am Gartenzaun oder im Auto. Lassen Sie das nicht zu. Weisen Sie Fremde, Freunde und Bekannten darauf hin, es ist IHR Hund und es sind IHRE Regeln. Ein tierlieber Mensch wird den Wunsch nach Distanz und den Charakter Ihres Hundes respektieren. Jemand der das nicht versteht, braucht sich Ihrem Hund auch nicht zu nähern. Verteidigen Sie Ihren Hund ehe er es eines Tages selber tut. Bei einigen Hunden geht es ganz schnell mit der Stubenreinheit, andere brauchen dazu etwas länger. Im Allgemeinen ist ein Hund jedoch  mit etwa fünf  Monaten stubenrein. Da die Blasenmuskulatur sowie auch die Darmmuskulatur ausreichend  trainiert werden  muss um die Ausscheidungen im Körper zu halten, kann es sein, dass die eine oder andere Hinterlassenschaft unbeabsichtigt auf Ihrem Teppich landet. Das hat nichts mit fehlendem Gehorsam zu tun, sondern ist physiologisch einfach nicht anders möglich. Ein untrainierter Welpe kann  mitunter nur wenige Minuten oder gar  Sekunden abwarten, bis er die Ausscheidungen  nicht mehr halten kann. Einige dumme Menschen raten Ihnen vielleicht dazu, den Hund mit der Nase in seine Pfütze zu drücken oder ihn anderweitig zu bestrafen. Tun Sie das bitte nicht. Als Konsequenz daraus wird Ihr Hund nichts lernen, sondern nur sein Vertrauen in Sie verlieren. Ignorieren Sie stattdessen seinen “Unfall” und bringen ihn sofort nach draußen. Machen Sie kein Drama daraus, Shit happens! Die Hinterlassenschaft putzen Sie am besten wortlos weg. Damit Ihr Liebling die gleiche Stelle nicht wieder nimmt, weil der Geruch seiner Hinterlassenschaften dort haftet, sollten Sie dabei besonders sorgfältig vorgehen. Es dauert mitunter eine ganze Weile bis Ihr Hund seine  Blase und den Darm unter Kontrolle hat. Auch Menschenbabys machen unter sich und denen wird auch keine böse Absicht unterstellt. Loben Sie Ihren Hund  immer besonders überschwänglich, wenn er sein Geschäft an geeigneter Stelle verrichtet. Wenn Ihr Hund aus einer Zwingerzucht kommt, dann ist es meist so, dass er etwas länger braucht um stubenrein zu werden. Er kennt es ja nicht anders als sich in seiner Umgebung zu erleichtern. Ein Welpe vom erfahrenen Züchter mit Familienanschluss für die Welpen wird wesentlich schneller stubenrein sein. Haben Sie Verständnis und üben Sie sich in Geduld. Wann sollen Sie sich Ihren Hund nun schnappen und unverzüglich nach draußen bringen? Sofort wenn er aufwacht, also nicht nur morgens, sondern auch nach jedem Nickerchen. Vor dem zu Bett gehen. Sofort nach dem Fressen und Trinken. Nachdem Sie mit ihm gespielt haben. Sobald er nervös wird  oder fiept. Wenn er einen Platz aufsucht an dem er sich schon einmal erleichtert hat. Wenn er in Richtung Tür geht. Ein kurzer Stopp um sich erst die Schuhe anzuziehen wird oft schon zu einem Malheur im Flur führen. Stellen Sie sich also am Besten vorsorglich schon “Schlappen “ bereit. Achtung, die Schlappen sollten Sie jedoch auf einer höheren Ebene verwahren, denn ein verspielter Cane Corso wird sie sonst früher oder später fressen.
Wissenswertes