Grande Gioia Cane Corso
Wissenswertes über Futter, Bewegung, Sozialisierung, Hundesport, Mehrhundehaltung, Krankheiten, Auslandsaufenthalt, Sinn und Zweck von FCI/VHD/CCI Papieren und vieles mehr, finden sie im kürzlich erschienenem Rasse Ratgeber    Cane Corso – ein starker Partner. Gerne können Síe uns aber auch anrufen und all die oben genannten Themen, völlig unverbindlich, am Telefon mit uns besprechen. Noch besser, besuchen Sie uns und erfahren direkt vor Ort alles was Sie über die wunderbare Rasse Cane Corso Italiano wissen wollen. Auszüge aus dem Rasse Ratgeber    Cane Corso – ein starker Partner Singular: der Cane Corso Plural: die Cani Corso Wesen und Charakter Das Wesen des Cane Corso Italiano wird als gelassen, ruhig wachsam und selbstbewusst beschrieben. Ein Cane Corso wird sich, wenn er früh sozialisiert und liebevoll aber konsequent erzogen wird, als angenehmer und freundlicher Begleiter zeigen. Anders kann es sich jedoch verhalten, wenn der Cane Corso in Fremden eine Bedrohung für seine Besitzer, Haus oder Hof sieht. Denken Sie immer daran: Der Cane Corso ist ein Wachhund mit Leib und Seele. Er verteidigt alles, wofür er sich verantwortlich sieht. Hier liegt es an seinen Besitzern, ihn mit einer sehr guten Erziehung und Sozialisierung zu einem Hund zu machen, der seinem Besitzer vertraut und stets besonnen bleibt. Kurzum: Ein Cane Corso braucht erfahrene Halter, die wissen, wie sie von Anfang an unerwünschtes Verhalten unterbinden und nur die besten Eigenschaften des Hundes fördern. Um das arbeitsfreudige Wesen des Cane Corso zufriedenzustellen, muss sein Tagesablauf abwechslungsreich gestaltet werden. Er muss regelmäßig nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert werden. Wird dem Cane Corso langweilig, dann wird er früher oder später anfangen, sich selbst zu beschäftigen. Er wird Schuhe, Möbel und Wände anknabbern oder die Nachbarschaft durch Bellen belästigen, was in Anbetracht seiner enormen Lautstärke, seiner massiven Optik und der damit einhergehenden Angst mancher Mitmenschen schnell zu Problemen führen könnte. Der Cane Corso ist ein Arbeitshund. Er benötigt eine adäquate Aufgabe und viel Auslauf. Wenn Sie einen Cane Corso unbeaufsichtigt im Garten halten wollen, empfiehlt es sich, den Auslauf mit einem hohen Zaun zu sichern und ein Warnschild für unangekündigte Besucher anzubringen. Vergessen Sie nie, dass es diesem Hund eine Herzensangelegenheit ist, Haus und Hof zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn Sie diese Eigenschaft verantwortungsvollerweise nie gezielt gefördert haben. Der Cane Corso gilt als arbeitswütig und schnell lernfähig. Im täglichen Zusammenleben ist er auf den engen Kontakt zu seinem Halter angewiesen, dem er in jeder Situation treu zur Seite stehen wird. In den richtigen Händen ist der Cane Corso ein leicht erziehbarer, treuer und kinderlieber Hund. Er liebt seine Familie, Futter, Spielen und Streicheleinheiten. In den falschen Händen kann sich sein ausgeprägter Wach- und Schutztrieb allerdings auch zum Negativen entwickeln. Cane Corso = Gebrauchshund = Wachhund Viele Menschen suchen einen Hund, der nicht nur Freizeitpartner und treuer Begleiter ist, sondern auch Haus und Grundstück bewacht. Je nach Rasse unterscheiden sich die Eigenschaften der Hunde stark, sodass sich bestimmte Rassen mehr für einen Einsatz als Wachhund eignen als andere. Der Cane Corso ist in erster Linie ein Gebrauchshund. Er wurde seit jeher gezüchtet, um sein Revier sowie alle ihm anvertrauten Lebewesen selbständig und ohne direkte Einwirkung seines Besitzers zu bewachen. Er zeigt durch Bellen an, schreckt durch seine Größe ab und verteidigt zuweilen auch aktiv gegen revierfremde Personen oder Tiere. Ein aggressiver Cane Corso ist als Wachhund ungeeignet. Er bellt nicht, sondern greift direkt an. Andersherum sind einem Cane Corso ohne jegliches Angriffsverhalten die Wacheigenschaften nicht möglich. Als Wachhunde sind selbständige Hunde mit einem gemäßigten Aggressionspotential gefragt. Durch Selektion unserer  Zuchttiere wird versucht, das Wesen des Cane Corso in dieser Richtung zu festigen. Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential werden nach einem Verhaltenstest, welcher im Zuge der Zuchtzulassungsprüfung des Cane Corso Italiano e.V. erfolgt, von der Zucht ausgeschlossen. Auch für einen Cane Corso, der einst speziell für die Aufgabe des Wachens und Schützens gezüchtet wurde, ist das Leben als Familienhund möglich. Dennoch fällt es ihm meist schwer, den Job des Bewachers nicht auszuüben. Wenn Sie Pech haben, nimmt ihr Cane Corso seinen Job sehr ernst und ärgert Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder er lässt die Freunde ihrer Kinder nicht mehr aufs Grundstück. Daher ist es unerlässlich einen Cane Corso Zeit seines Lebens gut zu erziehen, korrekt zu führen und ihn körperlich und geistig auszulasten. Sie sollten wissen: Der Cane Corso ist ein Spätentwickler. Erst im Alter von etwa 3 Jahren ist er geistig wirklich erwachsen und zeigt sein wahres Potenzial. Ihr Cane Corso kann durchaus mit einem Jahr noch jeden Fremden schwanzwedelnd begrüßen, mit zwei Jahren aus Unsicherheit dann mal schnappen und mit drei Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Haltungsbedingungen der einzelnen Bundesländer: Welche Haltungsbedingungen sind möglich? Der Sachkundenachweis für Hundehalter ist ein theoretischer Befähigungsnachweis über die Kenntnisse des Hundehalters in Bezug auf Hunde und deren Haltung. Er ist in einigen Bundesländern die Voraussetzung für die Erlaubnis, einen „40/20“-Hund halten zu dürfen. Ein Fragebogen für den Sachkundenachweis für Hunde, die höher als 40cm und schwerer als 20kg sind ist inklusive aller Lösungen im Internet zu finden. Ziel eines Wesenstests ist es, Auskunft über die Verlässlichkeit, den Charakter und die Nervenstärke eines Hundes zu bekommen. Die Durchführung kann je nach Bundesland und Prüfer unterschiedlich sein. Es ist Aufgabe des Hundehalters, Sachkundenachweis sowie Wesenstest rechtzeitig zu absolvieren und das Ergebnis bei den Behörden vorzuweisen. Fragen Sie daher spätestens bei der steuerlichen Anmeldung Ihres Cane Corso nach den Bestimmungen ihrer Gemeinde. In den Bundesländern Brandenburg und Bayern gilt der Cane Corso als Listenhund der „Kategorie 2“ und unterliegt demzufolge strengen Haltungsvorschriften.(Stand März 2018) Vor der Anschaffung eines Hundes der Rasse Cane Corso Italiano sollten Sie sich deshalb gut informieren, welche Auflagen in Ihrer Region für seine Haltung gelten. Eine dieser Auflagen ist auf jeden Fall der Wesenstest, dieser wird durch einen amtlich bestellten Sachverständigen durchgeführt. Das Veterinäramt, bzw. das Ordnungsamt ihrer Gemeinde wird Ihnen die Kontaktdaten der dort zugelassenen Sachverständigen geben. Mit Glück bekommen Sie mehrere Gutachter genannt und suchen sich den aus, der am besten zu Ihnen passt. Sie rufen dort an und vereinbaren einen Termin. Sollten Sie sich selbst einen Gutachter aus dem Internet suchen, müssen Sie darauf achten, dass er von Ihrer Gemeinde auch zugelassen ist. Eine Nachfrage bei der Gemeinde ist unerlässlich, da nicht jeder Gutachter auch überall bestellt ist. Eine unserer Züchterinnen hatte sich für einen in ganz Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zugelassenen Gutachter entschieden und dann von der Gemeinde erfahren, dass Sie sich ausschließlich an einen der vom Ordnungsamt bereitgestellten fünf Gutachter wenden muss. Achten Sie darauf, den Termin nicht zum Stress ausarten zu lassen. Also keine Termine zwischendurch, früh morgens oder spät abends. Lassen Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit, gehen Sie vorher noch eine große Runde Gassi und denken Sie daran: Der Gutachter will Ihnen und Ihrem Hund nichts Böses. Es ist ihm nicht daran gelegen, Ihren Cane Corso zu ärgern, zu provozieren oder gar zu negativem Verhalten herauszufordern. Der Sachverständige ist auf Ihrer Seite, er ist Hundefreund, meist auch Hundetrainer mit enormer Erfahrung. Niemand möchte Ihnen Ihren Hund wegnehmen oder ihn in ein Tierheim verbringen. Sprechen Sie mit dem Sachverständigen vorab über Ihre Bedenken, was einzelne Prüfungen anbelangt. Sie werden sehen, der oder die Sachverständige wird die Prüfungssituation so gestalten, dass Ihr Hund mit einem Erfolgserlebnis daraus hervorgeht. Der oder die Sachverständige möchte lediglich sehen, ob Sie als Halter auf Ihren an- und unangeleinten Hund einwirken können. Er wird auf Grundgehorsam (Herankommen bei Abruf mit und ohne Ablenkung, Sitz, Platz sowie Leinenführigkeit) achten, wobei eine strenge Vorführung der Unterordnung nicht notwendig ist. Ihr Hund muss nicht „funktionieren“ oder mit allerhand Tricks aufwarten. Das „Bei-Fuß-Gehen“ muss nicht auf Anhieb oder fehlerfrei klappen. Der oder die Sachverständige wird den „Charakter, das Wesen“ Ihres Hundes werten, nicht sein erworbenes Können auf dem Hundeplatz. Der erste Teil des Wesenstests beginnt mit einer Befragung. Hier ist kein Fachwissen auf kynologischem Gebiet gefordert, Sie müssen dafür keine Unmengen an Büchern wälzen. Die Sachverständigen stellen lediglich Fragen über die Haltungsbedingungen (Wohnung, Garten, Zwinger), die Anschaffungsgründe (Familien-, Wach- oder Schutzhund), eventuell schon vorgekommene Unfälle, Beißereien usw.. Weiterhin werden Name, Geburtsdatum, Rasse, Chipnummer und Impfstatus erfragt. Außerdem wird erfragt, wer mit dem Hund Gassi geht, ob es Kinder oder noch andere Haustiere in der Familie gibt. Der oder die Sachverständige erbittet Informationen zum Verhalten Ihres Cane Corso gegenüber Katzen, Wildtieren, Begegnungen mit Erwachsenen, Joggern, Fahrradfahrern, Kindern, anderen Hunden, dem Straßenverkehr sowie anderen Umwelteinflüssen. Der zweite Teil ist ein praktischer Überprüfungsgang. Dabei sind tierschutzwidrige Haltungen, wie Teletakt (Stromgerät) und Stachelhalsbänder nicht erlaubt. Ebenso dürfen die Hunde nicht mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Als Hundehalter werden Sie in jeder Prüfungssituation bei Ihrem Hund sein und dürfen auf diesen einwirken (außer kurzfristig bei der Vereinsamung). Achtung: Der Ablauf des Wesenstest ist nicht genormt. So kann er im Einzelfall Zuhause beginnen und in der Innenstadt enden. Er kann auf einem Hundeplatz beginnen und in einem Park, etc. enden. Am besten, Sie führen schon einige Wochen vor dem Test ein erstes Gespräch mit Ihrem Gutachter und bereiten sich dann darauf vor. Wenn Ihr Gutachter selbst Hundetrainer einer Hundeschule ist, kann es von Vorteil sein, wenn Sie vorab einige Trainingsstunden bei ihm absolvieren. Erfahrungsgemäß wird geprüft: (je nach Prüfer und Prüfsituation kann dies abweichen): Verhalten im Haus und im Garten: Wie verhält der Hund sich gegenüber Besuchern? Lässt er sie rein? Ist er territorial aggressiv? Der Hund muss sich nicht über Besucher freuen, er darf sie aber auf keinen Fall vertreiben wenn Sie ihm das untersagt haben. Reaktion des Hundes, wenn ihn der oder die Sachverständige anfasst oder ihm Leckerlies anbietet: Das Anfassen geschieht meist nicht unmittelbar bei der Begrüßung. Der Hund hat einige Minuten Zeit sich an den Besucher zu gewöhnen. Er darf das Leckerli annehmen oder auch ablehnen, er darf jedoch nicht in die Hand der Sachverständigen beißen. Begegnungen mit Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern und ängstlichen Personen, welche Sie unter Einhaltung eines größeren Abstands passieren: Der Hund muss sich nicht anfassen lassen, darf aber auch nicht aggressiv reagieren und seinerseits angreifen. Beutewerf- oder Zerrspiel: Hierbei wird geprüft, ob der Hund sich “hineinsteigert” und zu Ressourcenverteidigung neigt. Als Halter müssen Sie in der Lage sein, dem Hund per Kommando die Beute wegnehmen zu können. Verhalten des Hundes in Personengruppen: Mehrere Personen stehen in einer kleineren Gruppe zusammen. Der Halter muss seinen Hund durch die Personengruppe führen. Vereinsamung des Hundes: Hierfür wird der Hund angebunden und der Halter entfernt sich ein paar Schritte. Nach ein paar Minuten nähert sich der oder die Sachverständige dem Hund und spricht diesen an. Hier wird geprüft ob der Hund ohne Hundehalter zu Angst- oder Territorialaggression neigt. Auf Wunsch der Halter wird der Hund auch nur angeleint überprüft. Allerdings wird dann im Gutachten die Empfehlung ausgesprochen, für den Hund eine Leinenpflicht zu verhängen, da die Reaktionen freifolgend ja nicht überprüft werden konnten. Die Leinenpflicht kann aber wieder aufgehoben werden, wenn der Halter - beispielsweise nach dem Besuch einer Hundeschule- nachweisen kann, dass er auf seinen unangeleinten Hund nun hinreichend einwirken kann. Unverträglichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Hunden sind als normal anzusehen. Sofern diese nicht ausarten, werden sie auch nicht negativ für den zu prüfenden Hund ausgelegt. Der Hundehalter muss seinen Hund psychisch und physisch führen und auf diesen einwirken können. Reagiert der Hund in einzelnen Situationen nicht wie erforderlich, hat der Sachverständige die Möglichkeit, der zuständigen Behörde bestimmte Einzelfallmaßnahmen, wie Leinen- oder/und Maulkorbpflicht, Besuch einer Hundeschule, nur bestimmte Personen, welche den Hund führen dürfen, etc. zu empfehlen. Der Hund besteht in den meisten Fällen trotzdem den Wesenstest und erhält das Negativzeugnis. Der Halter wird jedoch von behördlicher Seite aus verpflichtet, die Empfehlungen, bzw. bestimmte Auflagen einzuhalten. Definition „aggressiv und gefährlich“  Nicht aggressiv und nicht gefährlich sind Hunde, die gegenüber Menschen und Tieren völlig gutartig reagieren, nicht wildern, nicht raufen, sich eher ergeben oder ausweichen, wenn sie selbst angegriffen werden und auch sonst keine Sicherheitsstörungen verursachen. Normal aggressiv sind Hunde, die sich im Grunde nicht aggressiv verhalten und nur bei Angriffsattacken gegen den Führer und/oder eigenes Territorium oder sich selbst wehrhaft verteidigen, aber sofort ablassen, wenn der Angriff beendet ist oder wenn das Ablassen befehligt wird. Gesteigert aggressiv und gefährlich sind Hunde, die permanent jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, um zu raufen, zu jagen oder nahezu bei jeder Belastungs-, Stress- oder Reizsituation Menschen attackieren und dabei den Gehorsam verweigern.   [Für die folgenden Haltungsbedingungen der Bundesländer gilt: Stand 2017, ohne rechtliche Gewähr] Baden Württemberg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Bayern: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, da es sonst zu einer Ordnungswidrigkeit kommen könnte. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen, wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Berlin: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Brandenburg: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, Ihr Cane Corso muss mindestens ein Jahr alt sein. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit besteht wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Bremen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hamburg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hessen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Mecklenburg Vorpommern: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Niedersachsen: Sachkundenachweis erforderlich. Alle Hundehalter, außer denen die nachweisen können, bereits langjährige Hunde-Erfahrung (seit 2003) zu haben müssen noch vor der Anschaffung eines Hundes eine Theorieprüfung absolvieren. Der praktische Teil des Sachkundenachweises muss innerhalb eines Jahres nach Erwerb des Hundes folgen. Nordrhein Westfalen: „Regelung für große Hunde“ über 20 kg, bzw. über 40 cm Schulterhöhe in ausgewachsenem Zustand: Ein Nachweis der Sachkunde muss vom Hundehalter entweder in einem „Fachgespräch“ mit einem Amtstierarzt und in Anwesenheit eines weiteren Experten erbracht oder mittels einer theoretischen Sachkundeprüfung belegt werden. Ebenso muss für den Sachkundenachweis anhand eines Führungszeugnisses die Zuverlässigkeit des Halters nachgewiesen werden. Rheinland Pfalz: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Saarland: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen Anhalt: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Schleswig Holstein: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Thüringen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Ergänzend zu diesem Überblick lesen Sie bitte auch die Hundehalterversordnung Ihres Bundeslands, diese steht Ihnen im Internet zur Verfügung.
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Wissenswertes über Futter, Bewegung, Sozialisierung, Hundesport, Mehrhundehaltung, Krankheiten, Auslandsaufenthalt, Sinn und Zweck von FCI/VHD/CCI Papieren und vieles mehr, finden sie im kürzlich erschienenem Rasse Ratgeber    Cane Corso – ein starker Partner. Gerne können Síe uns aber auch anrufen und all die oben genannten Themen, völlig unverbindlich, am Telefon mit uns besprechen. Noch besser, besuchen Sie uns und erfahren direkt vor Ort alles was Sie über die wunderbare Rasse Cane Corso Italiano wissen wollen. Auszüge aus dem Rasse Ratgeber    Cane Corso – ein starker Partner Singular: der Cane Corso Plural: die Cani Corso Wesen und Charakter Das Wesen des Cane Corso Italiano wird als gelassen, ruhig wachsam und selbstbewusst beschrieben. Ein Cane Corso wird sich, wenn er früh sozialisiert und liebevoll aber konsequent erzogen wird, als angenehmer und freundlicher Begleiter zeigen. Anders kann es sich jedoch verhalten, wenn der Cane Corso in Fremden eine Bedrohung für seine Besitzer, Haus oder Hof sieht. Denken Sie immer daran: Der Cane Corso ist ein Wachhund mit Leib und Seele. Er verteidigt alles, wofür er sich verantwortlich sieht. Hier liegt es an seinen Besitzern, ihn mit einer sehr guten Erziehung und Sozialisierung zu einem Hund zu machen, der seinem Besitzer vertraut und stets besonnen bleibt. Kurzum: Ein Cane Corso braucht erfahrene Halter, die wissen, wie sie von Anfang an unerwünschtes Verhalten unterbinden und nur die besten Eigenschaften des Hundes fördern. Um das arbeitsfreudige Wesen des Cane Corso zufriedenzustellen, muss sein Tagesablauf abwechslungsreich gestaltet werden. Er muss regelmäßig nicht nur körperlich sondern auch geistig gefordert werden. Wird dem Cane Corso langweilig, dann wird er früher oder später anfangen, sich selbst zu beschäftigen. Er wird Schuhe, Möbel und Wände anknabbern oder die Nachbarschaft durch Bellen belästigen, was in Anbetracht seiner enormen Lautstärke, seiner massiven Optik und der damit einhergehenden Angst mancher Mitmenschen schnell zu Problemen führen könnte. Der Cane Corso ist ein Arbeitshund. Er benötigt eine adäquate Aufgabe und viel Auslauf. Der Cane Corso gilt als arbeitswütig und schnell lernfähig. Im täglichen Zusammenleben ist er auf den engen Kontakt zu seinem Halter angewiesen, dem er in jeder Situation treu zur Seite stehen wird. In den richtigen Händen ist der Cane Corso ein leicht erziehbarer, treuer und kinderlieber Hund. Er liebt seine Familie, Futter, Spielen und Streicheleinheiten. In den falschen Händen kann sich sein ausgeprägter Wach- und Schutztrieb allerdings auch zum Negativen entwickeln. Cane Corso = Gebrauchshund = Wachhund Viele Menschen suchen einen Hund, der nicht nur Freizeitpartner und treuer Begleiter ist, sondern auch Haus und Grundstück bewacht. Je nach Rasse unterscheiden sich die Eigenschaften der Hunde stark, sodass sich bestimmte Rassen mehr für einen Einsatz als Wachhund eignen als andere. Der Cane Corso ist in erster Linie ein Gebrauchshund. Er wurde seit jeher gezüchtet, um sein Revier sowie alle ihm anvertrauten Lebewesen selbständig und ohne direkte Einwirkung seines Besitzers zu bewachen. Er zeigt durch Bellen an, schreckt durch seine Größe ab und verteidigt zuweilen auch aktiv gegen revierfremde Personen oder Tiere. Ein aggressiver Cane Corso ist als Wachhund ungeeignet. Er bellt nicht, sondern greift direkt an. Andersherum sind einem Cane Corso ohne jegliches Angriffsverhalten die Wacheigenschaften nicht möglich. Als Wachhunde sind selbständige Hunde mit einem gemäßigten Aggressionspotential gefragt. Durch Selektion unserer  Zuchttiere wird versucht, das Wesen des Cane Corso in dieser Richtung zu festigen. Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential werden nach einem Verhaltenstest, welcher im Zuge der Zuchtzulassungsprüfung des Cane Corso Italiano e.V. erfolgt, von der Zucht ausgeschlossen. Auch für einen Cane Corso, der einst speziell für die Aufgabe des Wachens und Schützens gezüchtet wurde, ist das Leben als Familienhund möglich. Dennoch fällt es ihm meist schwer, den Job des Bewachers nicht auszuüben. Wenn Sie Pech haben, nimmt ihr Cane Corso seinen Job sehr ernst und ärgert Nachbarn durch anhaltendes Bellen oder er lässt die Freunde ihrer Kinder nicht mehr aufs Grundstück. Daher ist es unerlässlich einen Cane Corso Zeit seines Lebens gut zu erziehen, korrekt zu führen und ihn körperlich und geistig auszulasten. Sie sollten wissen: Der Cane Corso ist ein Spätentwickler. Erst im Alter von etwa 3 Jahren ist er geistig wirklich erwachsen und zeigt sein wahres Potenzial. Ihr Cane Corso kann durchaus mit einem Jahr noch jeden Fremden schwanzwedelnd begrüßen, mit zwei Jahren aus Unsicherheit dann mal schnappen und mit drei Jahren ein zuverlässiger Wächter sein. Haltungsbedingungen der einzelnen Bundesländer: Welche Haltungsbedingungen sind möglich? Der Sachkundenachweis für Hundehalter ist ein theoretischer Befähigungsnachweis über die Kenntnisse des Hundehalters in Bezug auf Hunde und deren Haltung. Er ist in einigen Bundesländern die Voraussetzung für die Erlaubnis, einen „40/20“-Hund halten zu dürfen. Ein Fragebogen für den Sachkundenachweis für Hunde, die höher als 40cm und schwerer als 20kg sind ist inklusive aller Lösungen im Internet zu finden. Ziel eines Wesenstests ist es, Auskunft über die Verlässlichkeit, den Charakter und die Nervenstärke eines Hundes zu bekommen. Die Durchführung kann je nach Bundesland und Prüfer unterschiedlich sein. Es ist Aufgabe des Hundehalters, Sachkundenachweis sowie Wesenstest rechtzeitig zu absolvieren und das Ergebnis bei den Behörden vorzuweisen. Fragen Sie daher spätestens bei der steuerlichen Anmeldung Ihres Cane Corso nach den Bestimmungen ihrer Gemeinde. In den Bundesländern Brandenburg und Bayern gilt der Cane Corso als Listenhund der „Kategorie 2“ und unterliegt demzufolge strengen Haltungsvorschriften.(Stand März 2018) Vor der Anschaffung eines Hundes der Rasse Cane Corso Italiano sollten Sie sich deshalb gut informieren, welche Auflagen in Ihrer Region für seine Haltung gelten. Eine dieser Auflagen ist auf jeden Fall der Wesenstest, dieser wird durch einen amtlich bestellten Sachverständigen durchgeführt. Das Veterinäramt, bzw. das Ordnungsamt ihrer Gemeinde wird Ihnen die Kontaktdaten der dort zugelassenen Sachverständigen geben. Mit Glück bekommen Sie mehrere Gutachter genannt und suchen sich den aus, der am besten zu Ihnen passt. Sie rufen dort an und vereinbaren einen Termin. Sollten Sie sich selbst einen Gutachter aus dem Internet suchen, müssen Sie darauf achten, dass er von Ihrer Gemeinde auch zugelassen ist. Eine Nachfrage bei der Gemeinde ist unerlässlich, da nicht jeder Gutachter auch überall bestellt ist. Eine unserer Züchterinnen hatte sich für einen in ganz Berlin, Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zugelassenen Gutachter entschieden und dann von der Gemeinde erfahren, dass Sie sich ausschließlich an einen der vom Ordnungsamt bereitgestellten fünf Gutachter wenden muss. Achten Sie darauf, den Termin nicht zum Stress ausarten zu lassen. Also keine Termine zwischendurch, früh morgens oder spät abends. Lassen Sie sich und Ihrem Hund ausreichend Zeit, gehen Sie vorher noch eine große Runde Gassi und denken Sie daran: Der Gutachter will Ihnen und Ihrem Hund nichts Böses. Es ist ihm nicht daran gelegen, Ihren Cane Corso zu ärgern, zu provozieren oder gar zu negativem Verhalten herauszufordern. Der Sachverständige ist auf Ihrer Seite, er ist Hundefreund, meist auch Hundetrainer mit enormer Erfahrung. Niemand möchte Ihnen Ihren Hund wegnehmen oder ihn in ein Tierheim verbringen. Sprechen Sie mit dem Sachverständigen vorab über Ihre Bedenken, was einzelne Prüfungen anbelangt. Sie werden sehen, der oder die Sachverständige wird die Prüfungssituation so gestalten, dass Ihr Hund mit einem Erfolgserlebnis daraus hervorgeht. Der oder die Sachverständige möchte lediglich sehen, ob Sie als Halter auf Ihren an- und unangeleinten Hund einwirken können. Er wird auf Grundgehorsam (Herankommen bei Abruf mit und ohne Ablenkung, Sitz, Platz sowie Leinenführigkeit) achten, wobei eine strenge Vorführung der Unterordnung nicht notwendig ist. Ihr Hund muss nicht „funktionieren“ oder mit allerhand Tricks aufwarten. Das „Bei-Fuß-Gehen“ muss nicht auf Anhieb oder fehlerfrei klappen. Der oder die Sachverständige wird den „Charakter, das Wesen“ Ihres Hundes werten, nicht sein erworbenes Können auf dem Hundeplatz. Der erste Teil des Wesenstests beginnt mit einer Befragung. Hier ist kein Fachwissen auf kynologischem Gebiet gefordert, Sie müssen dafür keine Unmengen an Büchern wälzen. Die Sachverständigen stellen lediglich Fragen über die Haltungsbedingungen (Wohnung, Garten, Zwinger), die Anschaffungsgründe (Familien-, Wach- oder Schutzhund), eventuell schon vorgekommene Unfälle, Beißereien usw.. Weiterhin werden Name, Geburtsdatum, Rasse, Chipnummer und Impfstatus erfragt. Außerdem wird erfragt, wer mit dem Hund Gassi geht, ob es Kinder oder noch andere Haustiere in der Familie gibt. Der oder die Sachverständige erbittet Informationen zum Verhalten Ihres Cane Corso gegenüber Katzen, Wildtieren, Begegnungen mit Erwachsenen, Joggern, Fahrradfahrern, Kindern, anderen Hunden, dem Straßenverkehr sowie anderen Umwelteinflüssen. Der zweite Teil ist ein praktischer Überprüfungsgang. Dabei sind tierschutzwidrige Haltungen, wie Teletakt (Stromgerät) und Stachelhalsbänder nicht erlaubt. Ebenso dürfen die Hunde nicht mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Als Hundehalter werden Sie in jeder Prüfungssituation bei Ihrem Hund sein und dürfen auf diesen einwirken (außer kurzfristig bei der Vereinsamung). Achtung: Der Ablauf des Wesenstest ist nicht genormt. So kann er im Einzelfall Zuhause beginnen und in der Innenstadt enden. Er kann auf einem Hundeplatz beginnen und in einem Park, etc. enden. Am besten, Sie führen schon einige Wochen vor dem Test ein erstes Gespräch mit Ihrem Gutachter und bereiten sich dann darauf vor. Wenn Ihr Gutachter selbst Hundetrainer einer Hundeschule ist, kann es von Vorteil sein, wenn Sie vorab einige Trainingsstunden bei ihm absolvieren. Erfahrungsgemäß wird geprüft: (je nach Prüfer und Prüfsituation kann dies abweichen): Verhalten im Haus und im Garten: Wie verhält der Hund sich gegenüber Besuchern? Lässt er sie rein? Ist er territorial aggressiv? Der Hund muss sich nicht über Besucher freuen, er darf sie aber auf keinen Fall vertreiben wenn Sie ihm das untersagt haben. Reaktion des Hundes, wenn ihn der oder die Sachverständige anfasst oder ihm Leckerlies anbietet: Das Anfassen geschieht meist nicht unmittelbar bei der Begrüßung. Der Hund hat einige Minuten Zeit sich an den Besucher zu gewöhnen. Er darf das Leckerli annehmen oder auch ablehnen, er darf jedoch nicht in die Hand der Sachverständigen beißen. Begegnungen mit Joggern, Radfahrern, laufenden Kindern und ängstlichen Personen, welche Sie unter Einhaltung eines größeren Abstands passieren: Der Hund muss sich nicht anfassen lassen, darf aber auch nicht aggressiv reagieren und seinerseits angreifen. Beutewerf- oder Zerrspiel: Hierbei wird geprüft, ob der Hund sich “hineinsteigert” und zu Ressourcenverteidigung neigt. Als Halter müssen Sie in der Lage sein, dem Hund per Kommando die Beute wegnehmen zu können. Verhalten des Hundes in Personengruppen: Mehrere Personen stehen in einer kleineren Gruppe zusammen. Der Halter muss seinen Hund durch die Personengruppe führen. Vereinsamung des Hundes: Hierfür wird der Hund angebunden und der Halter entfernt sich ein paar Schritte. Nach ein paar Minuten nähert sich der oder die Sachverständige dem Hund und spricht diesen an. Hier wird geprüft ob der Hund ohne Hundehalter zu Angst- oder Territorialaggression neigt. Auf Wunsch der Halter wird der Hund auch nur angeleint überprüft. Allerdings wird dann im Gutachten die Empfehlung ausgesprochen, für den Hund eine Leinenpflicht zu verhängen, da die Reaktionen freifolgend ja nicht überprüft werden konnten. Die Leinenpflicht kann aber wieder aufgehoben werden, wenn der Halter - beispielsweise nach dem Besuch einer Hundeschule- nachweisen kann, dass er auf seinen unangeleinten Hund nun hinreichend einwirken kann. Unverträglichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Hunden sind als normal anzusehen. Sofern diese nicht ausarten, werden sie auch nicht negativ für den zu prüfenden Hund ausgelegt. Der Hundehalter muss seinen Hund psychisch und physisch führen und auf diesen einwirken können. Reagiert der Hund in einzelnen Situationen nicht wie erforderlich, hat der Sachverständige die Möglichkeit, der zuständigen Behörde bestimmte Einzelfallmaßnahmen, wie Leinen- oder/und Maulkorbpflicht, Besuch einer Hundeschule, nur bestimmte Personen, welche den Hund führen dürfen, etc. zu empfehlen. Der Hund besteht in den meisten Fällen trotzdem den Wesenstest und erhält das Negativzeugnis. Der Halter wird jedoch von behördlicher Seite aus verpflichtet, die Empfehlungen, bzw. bestimmte Auflagen einzuhalten. Definition „aggressiv und gefährlich“  Nicht aggressiv und nicht gefährlich sind Hunde, die gegenüber Menschen und Tieren völlig gutartig reagieren, nicht wildern, nicht raufen, sich eher ergeben oder ausweichen, wenn sie selbst angegriffen werden und auch sonst keine Sicherheitsstörungen verursachen. Normal aggressiv sind Hunde, die sich im Grunde nicht aggressiv verhalten und nur bei Angriffsattacken gegen den Führer und/oder eigenes Territorium oder sich selbst wehrhaft verteidigen, aber sofort ablassen, wenn der Angriff beendet ist oder wenn das Ablassen befehligt wird. Gesteigert aggressiv und gefährlich sind Hunde, die permanent jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, um zu raufen, zu jagen oder nahezu bei jeder Belastungs-, Stress- oder Reizsituation Menschen attackieren und dabei den Gehorsam verweigern.   [Für die folgenden Haltungsbedingungen der Bundesländer gilt: Stand 2017, ohne rechtliche Gewähr] Baden Württemberg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Bayern: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, da es sonst zu einer Ordnungswidrigkeit kommen könnte. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit bestehen, wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Berlin: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Brandenburg: Wesenstest, bzw. der Erhalt eines daraus erfolgten Negativzeugnisses ist für einen Hund der Rasse Cane Corso zwingend erforderlich. Anforderungen für das Negativzeugnis: Das Gutachten muss vom Halter selbst beantragt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der Frist, Ihr Cane Corso muss mindestens ein Jahr alt sein. Für Ihren Welpen oder Junghund beantrage Sie ein vorläufiges Negativzeugnis. Dies muss bei Ihrer Gemeinde geschehen, eine steuerliche Anmeldung ist nicht ausreichend. Der Wesenstest wird von offiziellen Sachverständigen durchgeführt, z.B. Hundetrainern und Tierärzten. Der Halter eines Cane Corso muss durch die Beantragung eines Führungszeugnisses seine Zuverlässigkeit beweisen. Zweifel an der Zuverlässigkeit besteht wenn der Antragsteller nicht volljährig ist, Geschäftsunfähigkeit vorliegt, wenn er wegen Gewalt- oder Betäubungsmitteldelikten vorbestraft ist, psychische Labilität vorliegt oder er physisch nicht in der Lag ist, einen Can Corso zu halten. Ebenfalls muss ein fester Wohnsitz nachgewiesen werden. Bremen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hamburg: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Hessen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Mecklenburg Vorpommern: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Niedersachsen: Sachkundenachweis erforderlich. Alle Hundehalter, außer denen die nachweisen können, bereits langjährige Hunde-Erfahrung (seit 2003) zu haben müssen noch vor der Anschaffung eines Hundes eine Theorieprüfung absolvieren. Der praktische Teil des Sachkundenachweises muss innerhalb eines Jahres nach Erwerb des Hundes folgen. Nordrhein Westfalen: „Regelung für große Hunde“ über 20 kg, bzw. über 40 cm Schulterhöhe in ausgewachsenem Zustand: Ein Nachweis der Sachkunde muss vom Hundehalter entweder in einem „Fachgespräch“ mit einem Amtstierarzt und in Anwesenheit eines weiteren Experten erbracht oder mittels einer theoretischen Sachkundeprüfung belegt werden. Ebenso muss für den Sachkundenachweis anhand eines Führungszeugnisses die Zuverlässigkeit des Halters nachgewiesen werden. Rheinland Pfalz: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Saarland: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Sachsen Anhalt: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Schleswig Holstein: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Thüringen: Kein Sachkundenachweis oder Wesenstest für die Haltung eines Cane Corso erforderlich. Ergänzend zu diesem Überblick lesen Sie bitte auch die Hundehalterversordnung Ihres Bundeslands, diese steht Ihnen im Internet zur Verfügung.