Grande Gioia Cane Corso
Beim Tierazt Jede gründliche Untersuchung Ihres Hundes erfordert einige immer wiederkehrende Handlungen. So sollte Ihr Hund sich am ganzen Körper abtasten lassen. Der Blick ins Innere der Ohren sollte möglich sein. Die Augen sollten sich ansehen lassen und das Lid sollte dabei berührt werden können. Ein Blick auf die Zähne und das Zahnfleisch sollte kein Problem darstellen. Die Pfoten sollten vom Tierarzt in die Hand genommen und abgetastet werden können. Ihr Hund soll sich ohne Kampf auf den Untersuchungstisch heben lassen und bei Bedarf ruhig in Seitenlage liegen bleiben. Helfen Sie Ihrem Liebling schon im Vorfeld seine Angst vor dem Tierarzt zu bekämpfen und vermeiden Sie unnötigen Stress durch gezieltes Tierarzttraining. Je früher Sie damit beginnen, umso besser. Je weniger negative Erfahrung Ihr Hund beim Tierarzt gemacht hat, umso leichter ist er dann im Ernstfall zu beruhigen. Trainieren Sie jede der oben genannten Handlung spielerisch mit Ihrem Hund. Nehmen Sie Leckerlies und benutzen Sie unterstützend dazu beispielsweise das Kommando „zeig die Zähne“ zur Hilfe, wenn Sie den Fang Ihres Hundes öffnen wollen oder „Touch“, wenn Ihr Hund abgetastet werden soll. Ein erklärendes Kommando bereitet Ihren Hund auf die folgende Handlung vor und erspart allen Beteiligten Stress. Zu einem späteren Zeitpunkt lassen Sie auch andere Personen die Übungen mit Ihrem Hund durchführen. Fangen Sie frühzeitig damit an zu trainieren, das macht Ihnen und Ihrem Hund gleichermaßen Spaß. Das Training erst kurz vor dem Tierarztbesuch im Schnellverfahren zu absolvieren ist nicht besonders klug. Der Hund verliert den Spaß daran und das kann auch negative Folgen haben. Egal ob Sie sich nun für einen Hund aus privater Vermittlung oder vom Züchter entschieden haben, für alle gilt das Gleiche:                                                                                                                                    Entwurmen und Impfen ist Pflicht! Wie kommt der Wurm in den Hund? Bereits in der Mutterhündin ruhende Larven werden in der Trächtigkeit aktiviert und wandern über die Plazenta in die Leber des ungeborenen Welpen. Nach dessen Geburt wandern sie weiter in die Lunge des Welpen und entwickeln sich dann in dessen Darm zu geschlechtsreifen Spulwürmern. Wurmbefall führt zu Blutverlust, Darmentzündungen, Resorptionsstörungen, Blutarmut und Schäden an Nieren, Lunge, Leber, Herzmuskel. Sogar die Netzhaut des Auges kann in Mitleidenschaft geraten. Da der Wurmbefall eines Welpen besonders schwerwiegende Folgen haben kann, raten Tierärzte den Züchtern dazu, die Welpen bereits ab der zweiten Lebenswoche zu entwurmen. Die Behandlung sollte dann bis ins Alter von 10 Wochen alle zwei Wochen wiederholt werden. Aber Achtung, alle schon einmal entwurmten Hunde infizieren sich jederzeit wieder neu mit verschiedenen Wurmarten. Beispielsweise durch Schnüffeln an Hundehaufen oder an Stellen an denen einmal ein Hundehaufen lag. Aber auch mäusefressende Katzen, die zusammen mit dem Hund in einem Haushalt leben, tragen diese winzigen, nicht sichtbaren Parasiten sowie deren Eier in die Wohnung. Sogar an Ihren Schuhen können Wurmeier und Larven kleben und in Ihren Haushalt Einzug halten. Eine überholte Faustregel besagt, dass die Entwurmung eines Hundes viermal jährlich stattfinden soll. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es sich bei einem Wurmmittel, das Organismen abtötet, um chemische Stoffe handelt, die dauerhaft schädigen können.Es ist mehr als fahrlässig, einen mit Würmern befallenen Hund nicht zu entwurmen. Im Gegenzug ist es aber auch höchst unsinnig einen Hund der keinen Wurmbefall vorweist, zu entwurmen und durch chemische Stoffe zu belasten, zumal über die Wurmkur keine Vorsorge betrieben werden kann. Ein Beispiel dafür könnte sein, dass Sie montags entwurmen und Ihr Hund am Dienstag beim Spazierengehen an einer befallenen Stelle schnüffelt und dadurch Wurmeier aufnimmt. Als Alternative zu einer unnützen Entwurmung können Sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine kleine Kotprobe sammeln und zu Ihrem Tierarzt bringen. Den Behälter dafür bekommen Sie schon für einige Cent in jeder Apotheke zu kaufen. Eine gute Investition ist auch der Kauf eines Mikroskops und die eigene Suche nach Würmern im Kot. Will man die Präpatenzzeit beachten, ist es sinnvoll den Hundekot jeden Monat unters Mikroskop zu legen. Präpatenzzeit nennt man die Zeitdauer von der Aufnahme der infektiösen Parasiten-Stadien bis zum Auftreten der Würmer im Hundekot. Im Internet und in der Gebrauchsanweisung eines Mikroskops findet man die Erklärungen wie der Hundekot zur Überprüfung mikroskopisch vorbereitet und ausgewertet wird. Wird nun im tierärztlichen Labor oder unterm eigenen Mikroskop Wurmbefall festgestellt, kann ein Wurmmittel verabreicht werden. Bitte denken Sie daran, dass die zur Entwurmung nötigen chemischen Stoffe die Darmflora Ihres Hundes schädigen. Es ist von wesentlichem Vorteil für die Gesundheit Ihres Hundes, wenn Sie sich im Nachgang darum kümmern, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen. In der Apotheke sowie im Internet erhält man preisgünstige und nicht verschreibungspflichtige Produkte zum Aufbau einer durch Medikamente gestörten Darmflora. Eigenartigerweise bieten die meisten Tierärzte diese preisgünstige Art der Gesundheitsvorsorge nicht selbständig an. Wir selbst unterstützen die Darmflora unserer Hunde zudem durch die tägliche Gabe roher Karotten.                         In welchem Alter wird geimpft?                               Wogegen wird geimpft? Neben Fütterung, Pflege und Hygiene braucht Ihr Hund auch seine jährlichen Impfungen. Die Ursache von Viruserkrankungen kann nicht ausgemerzt und verhindert werden. Nur eine rechtzeitige Impfung kann vor einer Ansteckung bewahren. Diese vorsorglichen und ausreichenden Impfungen schützen Ihren Hund vor gefährlichen und lebensbedrohlichen Erkrankungen. Bewahren Sie Ihren Hund vor unnötigem Leiden und lassen ihn impfen. Beginnen Sie schon im jungen Alter mit der Grundimmunisierung. Die Kosten und der Aufwand für einen zuverlässigen Schutz sind gering im Vergleich zu dem Leid, das für Ihren Hund im Krankheitsfall durchzustehen ist. Um einen lebenslangen Schutz zu gewährleisten, sind regelmäßige Wiederholungsimpfungen notwendig. ca. 6-8 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 8-10 Wochen  Staupe, Hepatitis, Leptospirose ca. 10-12 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 12-14 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut Jährliche Wiederholung (Achtfachimpfung bis fünf Jahre, danach reicht die Dreifachimpfung) Staupe, Hepatitis, zweierlei Formen von Leptospirose, zweifache Parvovirose, Zwingerhusten, Tollwut. Sprechen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Tierarzt ab.                  Was tun gegen Flöhe und Zecken? Flöhe und Zecken sind lästig. Nicht nur für den Hund, sondern auch für dessen Besitzer. Hautirritationen, Haarverlust, Juckreiz und gefährliche Krankheiten drohen, wenn Ihr Hund nicht vor diesem Ungeziefer geschützt wird. Oft erhält der Hundebesitzer den gutgemeinten Rat mit natürlichen Hausmitteln gegen diese Plage vorzugehen, die Wirksamkeit dieser schwankt jedoch stark. Keinesfalls sollten Sie Knoblauch verabreichen. Knoblauch ist Gift für Ihren Hund. Grundsätzlich sollten Sie sich über jedes Lebensmittel, welches sie Ihrem Hund verabreichen wollen, vorab informieren. Im Internet finden Sie von Ananas bis Zwiebel alles aufgelistet was Ihrem Hund schadet oder auch gut tut. Tatsächlich bewährt hat sich Kokosöl. Auf das Fell geschmiert, hält es Zecken zuverlässig ab. Außerdem riecht Ihr Hund dann lecker wie ein Bonbon und glänzt wunderbar. Allerdings, bleiben dann Sandkörner und Staub sehr gerne darin kleben. Daher ist ein vermehrtes Auskämmen des Fells wichtig, um Reizungen der Haut zu vermeiden. Gegen Flöhe wirkt Kokosöl im Übrigen nicht. Vor allem auf Facebook bekommen Sie immer wieder den gutgemeinten Rat, nach Bernsteinketten für Ihren Hund Ausschau zu halten. Eine weder wissenschaftlich bewiesene noch anderweitig nachvollziehbare These besagt, es ginge vom Bernstein angeblich ein, für die Parasiten unangenehmer Geruch aus und er würde ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Lediglich zwei belegbare Gründe gibt es, die für den Kauf eines dekorativen Bernsteinkettenhalsbandes sprechen. Erstens, Sie unterstützen den Bernsteinhalsband-Hersteller finanziell und zweitens haben Sie für Ihren Hund ein hübsch anzusehendes Schmuckstück gekauft. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt das tierfreundlichste Vorgehen. Eventuell rät er Ihnen zum Kauf eines Spot–on Produkts. Spot-on sind nur beim Tierarzt oder auf Rezept in der Apotheke erhältliche Tropfen, welche für die Hundezunge unerreichbar in den Nacken des Hundes geträufelt werden, um die lästigen Parasiten abzutöten. Über die Talgdrüsen, in denen der Wirkstoff für einige Wochen gespeichert wird, verteilt sich das Mittel über den ganzen Hundekörper und schützt diesen vor Zecken und Flohbefall. Manche Wirkstoffe kann man auch in Tablettenform erhalten. Wichtig ist, dass Sie s ich vor dem ersten Gebrauch einer chemischen Behandlung gegen Zecken und Flöhe mit Ihrem Tierarzt sprechen. Nicht jedes Mittel passt zu jedem Hund. Vorerkrankungen zu erkennen und mit dem Tierarzt abzusprechen ist insofern vor dem Gebrauch jeglicher Chemie wichtig. Frei verkäufliche Mittel wie Puder, Shampoo oder Sprays, die direkt auf das Fell gegeben werden, enthalten zwar ähnliche Wirkstoffe wie die vom Tierarzt verschreibungspflichtigen Spot-ons, jedoch kann der Hund diese giftigen Stoffe beim Lecken und putzen des eigenen Fells aufnehmen. Bei Mehrhundehaltung besteht auch die Gefahr, dass die Tiere sich gegenseitig die giftigen Stoffe vom Fell lecken und daran erkranken. Abgesehen davon sind diese freiverkäuflichen Mittel nicht nachhaltig und töten nur die gerade auf dem Tier befindlichen Parasiten ab. Neu auf den Hund steigende Parasiten, welche im Körbchen oder in der Umgebung des Hundes leben, können so ungehindert wieder zu einem Parasitenbefall führen. Wenn Sie aber lieber zu den frei verkäuflichen Produkten greifen wollen, dann wäre ein länger wirkendes Ungezieferhalsband eine praktische Alternative zu Puder, Shampoo und Co. Aber Achtung, die Gartenteichbesitzer sollten dann aufpassen, dass ihr Hund nicht zu den Goldfischen ins Becken steigt. Die in den Halsbändern freigesetzte Chemie tötet unter Umständen auch ihre Fische ab. Weitaus aufwendiger als die Parasiten vom Hund zu bekommen, ist die Reinigung der Wohnung, denn diese muss ebenfalls von den Plagegeistern befreit werden. Alle Teppiche, Couch, Schlafplatz, Decken etc. müssen gründlich gereinigt werden. Am einfachsten ist es, sich im Zoohandel erhältliche Umgebungssprays oder besser noch Fogger zu kaufen und, während diese wirken, mit dem Hund einige Stunden spazieren zu gehen. Ein Nebel Fogger hat den Vorteil dass Sie nur auf einen Knopf drücken müssen und schon sind zwei Stunden später alle Flöhe tot.. Auch die unreifen, später s chlüpfenden Flöhe werden mit dieser einen Anwendung abgetötet. Hier aber auf die Quadratmeterzahl Ihrer Wohnung achten und unbedingt für einige Stunden das Haus verlassen. Lüften nicht vergessen!
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Beim Tierazt Jede gründliche Untersuchung Ihres Hundes erfordert einige immer wiederkehrende Handlungen. So sollte Ihr Hund sich am ganzen Körper abtasten lassen. Der Blick ins Innere der Ohren sollte möglich sein. Die Augen sollten sich ansehen lassen und das Lid sollte dabei berührt werden können. Ein Blick auf die Zähne und das Zahnfleisch sollte kein Problem darstellen. Die Pfoten sollten vom Tierarzt in die Hand genommen und abgetastet werden können. Ihr Hund soll sich ohne Kampf auf den Untersuchungstisch heben lassen und bei Bedarf ruhig in Seitenlage liegen bleiben. Helfen Sie Ihrem Liebling schon im Vorfeld seine Angst vor dem Tierarzt zu bekämpfen und vermeiden Sie unnötigen Stress durch gezieltes Tierarzttraining. Je früher Sie damit beginnen, umso besser. Je weniger negative Erfahrung Ihr Hund beim Tierarzt gemacht hat, umso leichter ist er dann im Ernstfall zu beruhigen. Trainieren Sie jede der oben genannten Handlung spielerisch mit Ihrem Hund. Nehmen Sie Leckerlies und benutzen Sie unterstützend dazu beispielsweise das Kommando „zeig die Zähne“ zur Hilfe, wenn Sie den Fang Ihres Hundes öffnen wollen oder „Touch“, wenn Ihr Hund abgetastet werden soll. Ein erklärendes Kommando bereitet Ihren Hund auf die folgende Handlung vor und erspart allen Beteiligten Stress. Zu einem späteren Zeitpunkt lassen Sie auch andere Personen die Übungen mit Ihrem Hund durchführen. Fangen Sie frühzeitig damit an zu trainieren, das macht Ihnen und Ihrem Hund gleichermaßen Spaß. Das Training erst kurz vor dem Tierarztbesuch im Schnellverfahren zu absolvieren ist nicht besonders klug. Der Hund verliert den Spaß daran und das kann auch negative Folgen haben. Egal ob Sie sich nun für einen Hund aus privater Vermittlung oder vom Züchter entschieden haben, für alle gilt das Gleiche:                                                                                                                                    Entwurmen und Impfen ist Pflicht! Wie kommt der Wurm in den Hund? Bereits in der Mutterhündin ruhende Larven werden in der Trächtigkeit aktiviert und wandern über die Plazenta in die Leber des ungeborenen Welpen. Nach dessen Geburt wandern sie weiter in die Lunge des Welpen und entwickeln sich dann in dessen Darm zu geschlechtsreifen Spulwürmern. Wurmbefall führt zu Blutverlust, Darmentzündungen, Resorptionsstörungen, Blutarmut und Schäden an Nieren, Lunge, Leber, Herzmuskel. Sogar die Netzhaut des Auges kann in Mitleidenschaft geraten. Da der Wurmbefall eines Welpen besonders schwerwiegende Folgen haben kann, raten Tierärzte den Züchtern dazu, die Welpen bereits ab der zweiten Lebenswoche zu entwurmen. Die Behandlung sollte dann bis ins Alter von 10 Wochen alle zwei Wochen wiederholt werden. Aber Achtung, alle schon einmal entwurmten Hunde infizieren sich jederzeit wieder neu mit verschiedenen Wurmarten. Beispielsweise durch Schnüffeln an Hundehaufen oder an Stellen an denen einmal ein Hundehaufen lag. Aber auch mäusefressende Katzen, die zusammen mit dem Hund in einem Haushalt leben, tragen diese winzigen, nicht sichtbaren Parasiten sowie deren Eier in die Wohnung. Sogar an Ihren Schuhen können Wurmeier und Larven kleben und in Ihren Haushalt Einzug halten. Eine überholte Faustregel besagt, dass die Entwurmung eines Hundes viermal jährlich stattfinden soll. Allerdings gilt es zu bedenken, dass es sich bei einem Wurmmittel, das Organismen abtötet, um chemische Stoffe handelt, die dauerhaft schädigen können.Es ist mehr als fahrlässig, einen mit Würmern befallenen Hund nicht zu entwurmen. Im Gegenzug ist es aber auch höchst unsinnig einen Hund der keinen Wurmbefall vorweist, zu entwurmen und durch chemische Stoffe zu belasten, zumal über die Wurmkur keine Vorsorge betrieben werden kann. Ein Beispiel dafür könnte sein, dass Sie montags entwurmen und Ihr Hund am Dienstag beim Spazierengehen an einer befallenen Stelle schnüffelt und dadurch Wurmeier aufnimmt. Als Alternative zu einer unnützen Entwurmung können Sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine kleine Kotprobe sammeln und zu Ihrem Tierarzt bringen. Den Behälter dafür bekommen Sie schon für einige Cent in jeder Apotheke zu kaufen. Eine gute Investition ist auch der Kauf eines Mikroskops und die eigene Suche nach Würmern im Kot. Will man die Präpatenzzeit beachten, ist es sinnvoll den Hundekot jeden Monat unters Mikroskop zu legen. Präpatenzzeit nennt man die Zeitdauer von der Aufnahme der infektiösen Parasiten-Stadien bis zum Auftreten der Würmer im Hundekot. Im Internet und in der Gebrauchsanweisung eines Mikroskops findet man die Erklärungen wie der Hundekot zur Überprüfung mikroskopisch vorbereitet und ausgewertet wird. Wird nun im tierärztlichen Labor oder unterm eigenen Mikroskop Wurmbefall festgestellt, kann ein Wurmmittel verabreicht werden. Bitte denken Sie daran, dass die zur Entwurmung nötigen chemischen Stoffe die Darmflora Ihres Hundes schädigen. Es ist von wesentlichem Vorteil für die Gesundheit Ihres Hundes, wenn Sie sich im Nachgang darum kümmern, die gestörte Darmflora wieder aufzubauen. In der Apotheke sowie im Internet erhält man preisgünstige und nicht verschreibungspflichtige Produkte zum Aufbau einer durch Medikamente gestörten Darmflora. Eigenartigerweise bieten die meisten Tierärzte diese preisgünstige Art der Gesundheitsvorsorge nicht selbständig an. Wir selbst unterstützen die Darmflora unserer Hunde zudem durch die tägliche Gabe roher Karotten.                         In welchem Alter wird geimpft?                               Wogegen wird geimpft? Neben Fütterung, Pflege und Hygiene braucht Ihr Hund auch seine jährlichen Impfungen. Die Ursache von Viruserkrankungen kann nicht ausgemerzt und verhindert werden. Nur eine rechtzeitige Impfung kann vor einer Ansteckung bewahren. Diese vorsorglichen und ausreichenden Impfungen schützen Ihren Hund vor gefährlichen und lebensbedrohlichen Erkrankungen. Bewahren Sie Ihren Hund vor unnötigem Leiden und lassen ihn impfen. Beginnen Sie schon im jungen Alter mit der Grundimmunisierung. Die Kosten und der Aufwand für einen zuverlässigen Schutz sind gering im Vergleich zu dem Leid, das für Ihren Hund im Krankheitsfall durchzustehen ist. Um einen lebenslangen Schutz zu gewährleisten, sind regelmäßige Wiederholungsimpfungen notwendig. ca. 6-8 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 8-10 Wochen  Staupe, Hepatitis, Leptospirose ca. 10-12 Wochen Parvovirose, Zwingerhusten ca. 12-14 Wochen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Tollwut Jährliche Wiederholung (Achtfachimpfung bis fünf Jahre, danach reicht die Dreifachimpfung) Staupe, Hepatitis, zweierlei Formen von Leptospirose, zweifache Parvovirose, Zwingerhusten, Tollwut. Sprechen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Tierarzt ab.                  Was tun gegen Flöhe und Zecken? Flöhe und Zecken sind lästig. Nicht nur für den Hund, sondern auch für dessen Besitzer. Hautirritationen, Haarverlust, Juckreiz und gefährliche Krankheiten drohen, wenn Ihr Hund nicht vor diesem Ungeziefer geschützt wird. Oft erhält der Hundebesitzer den gutgemeinten Rat mit natürlichen Hausmitteln gegen diese Plage vorzugehen, die Wirksamkeit dieser schwankt jedoch stark. Keinesfalls sollten Sie Knoblauch verabreichen. Knoblauch ist Gift für Ihren Hund. Grundsätzlich sollten Sie sich über jedes Lebensmittel, welches sie Ihrem Hund verabreichen wollen, vorab informieren. Im Internet finden Sie von Ananas bis Zwiebel alles aufgelistet was Ihrem Hund schadet oder auch gut tut. Tatsächlich bewährt hat sich Kokosöl. Auf das Fell geschmiert, hält es Zecken zuverlässig ab. Außerdem riecht Ihr Hund dann lecker wie ein Bonbon und glänzt wunderbar. Allerdings, bleiben dann Sandkörner und Staub sehr gerne darin kleben. Daher ist ein vermehrtes Auskämmen des Fells wichtig, um Reizungen der Haut zu vermeiden. Gegen Flöhe wirkt Kokosöl im Übrigen nicht. Vor allem auf Facebook bekommen Sie immer wieder den gutgemeinten Rat, nach Bernsteinketten für Ihren Hund Ausschau zu halten. Eine weder wissenschaftlich bewiesene noch anderweitig nachvollziehbare These besagt, es ginge vom Bernstein angeblich ein, für die Parasiten unangenehmer Geruch aus und er würde ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Lediglich zwei belegbare Gründe gibt es, die für den Kauf eines dekorativen Bernsteinkettenhalsbandes sprechen. Erstens, Sie unterstützen den Bernsteinhalsband-Hersteller finanziell und zweitens haben Sie für Ihren Hund ein hübsch anzusehendes Schmuckstück gekauft. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Tierarzt das tierfreundlichste Vorgehen. Eventuell rät er Ihnen zum Kauf eines Spot–on Produkts. Spot-on sind nur beim Tierarzt oder auf Rezept in der Apotheke erhältliche Tropfen, welche für die Hundezunge unerreichbar in den Nacken des Hundes geträufelt werden, um die lästigen Parasiten abzutöten. Über die Talgdrüsen, in denen der Wirkstoff für einige Wochen gespeichert wird, verteilt sich das Mittel über den ganzen Hundekörper und schützt diesen vor Zecken und Flohbefall. Manche Wirkstoffe kann man auch in Tablettenform erhalten. Wichtig ist, dass Sie s ich vor dem ersten Gebrauch einer chemischen Behandlung gegen Zecken und Flöhe mit Ihrem Tierarzt sprechen. Nicht jedes Mittel passt zu jedem Hund. Vorerkrankungen zu erkennen und mit dem Tierarzt abzusprechen ist insofern vor dem Gebrauch jeglicher Chemie wichtig. Frei verkäufliche Mittel wie Puder, Shampoo oder Sprays, die direkt auf das Fell gegeben werden, enthalten zwar ähnliche Wirkstoffe wie die vom Tierarzt verschreibungspflichtigen Spot-ons, jedoch kann der Hund diese giftigen Stoffe beim Lecken und putzen des eigenen Fells aufnehmen. Bei Mehrhundehaltung besteht auch die Gefahr, dass die Tiere sich gegenseitig die giftigen Stoffe vom Fell lecken und daran erkranken. Abgesehen davon sind diese freiverkäuflichen Mittel nicht nachhaltig und töten nur die gerade auf dem Tier befindlichen Parasiten ab. Neu auf den Hund steigende Parasiten, welche im Körbchen oder in der Umgebung des Hundes leben, können so ungehindert wieder zu einem Parasitenbefall führen. Wenn Sie aber lieber zu den frei verkäuflichen Produkten greifen wollen, dann wäre ein länger wirkendes Ungezieferhalsband eine praktische Alternative zu Puder, Shampoo und Co. Aber Achtung, die Gartenteichbesitzer sollten dann aufpassen, dass ihr Hund nicht zu den Goldfischen ins Becken steigt. Die in den Halsbändern freigesetzte Chemie tötet unter Umständen auch ihre Fische ab. Weitaus aufwendiger als die Parasiten vom Hund zu bekommen, ist die Reinigung der Wohnung, denn diese muss ebenfalls von den Plagegeistern befreit werden. Alle Teppiche, Couch, Schlafplatz, Decken etc. müssen gründlich gereinigt werden. Am einfachsten ist es, sich im Zoohandel erhältliche Umgebungssprays oder besser noch Fogger zu kaufen und, während diese wirken, mit dem Hund einige Stunden spazieren zu gehen. Ein Nebel Fogger hat den Vorteil dass Sie nur auf einen Knopf drücken müssen und schon sind zwei Stunden später alle Flöhe tot.. Auch die unreifen, später s chlüpfenden Flöhe werden mit dieser einen Anwendung abgetötet. Hier aber auf die Quadratmeterzahl Ihrer Wohnung achten und unbedingt für einige Stunden das Haus verlassen. Lüften nicht vergessen!